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Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

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Landrat Georg Huber als Vorsitzender wiedergewählt - Mit der Arbeit des Vereins sehr zufrieden

Im Mühldorfer Netz fest verankert

Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder des Mühldorfer Netzes Georg Otter (Dritter von links), Georg Waldinger, Sonja Schußmüller und Landrat Georg Huber (von links) sowie Andreas Raab (links) und Sascha Schnürer vom LAG-Management halten die zweite Ausgabe der "NetzInForm" über regionale Wertschöpfungsketten für interessant und wichtig. Foto kch
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Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder des Mühldorfer Netzes Georg Otter (Dritter von links), Georg Waldinger, Sonja Schußmüller und Landrat Georg Huber (von links) sowie Andreas Raab (links) und Sascha Schnürer vom LAG-Management halten die zweite Ausgabe der "NetzInForm" über regionale Wertschöpfungsketten für interessant und wichtig. Foto kch

Mühldorf - Sie sind mit ihren Gedanken bereits weit in der Zukunft, verwirklichen sehr engagiert Projekte in der Gegenwart und lassen sich durch keine Unwägbarkeiten davon abbringen. Diese Eigenschaften vereinen die über 50 Mitglieder des Mühldorfer Netzes - "Netz der Generationen", von denen sich viele am vergangenen Dienstagabend zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthof Kreuzerwirt in Mettenheim trafen.

Obwohl sich Landrat Georg Huber, zugleich Erster Vorsitzender des Vereins, in seinem Bericht zufrieden über die erfolgreiche Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder zeigte, forderte er zugleich: "Wir müssen Motor für die weitere Entwicklung sein und viele Menschen dafür gewinnen." Genau mit dieser Absicht wurden die Anwesenden über wichtige Projekte ausführlich informiert, die momentan über das Mühldorfer Netz umgesetzt werden.

Zunächst kam der Wettbewerb um die "Familienfreundliche Gemeinde" zur Sprache, an dem sich 16 Gemeinden beteiligt haben. Die Initiatoren erhoffen sich davon Auswirkungen, die über die Prämierung hinaus reichen. Bei dem Wettbewerb sollten die Teilnehmer Konzepte entwickeln, die im Hinblick auf die künftigen demografischen Veränderungen das Miteinander von Jung und Alt, die Vernetzung, Ergänzung und Anpassung der sozialen Infrastruktur von Seiten der Kommune und ein Engagement der Bürger zum Gemeinwohl auf neue Weise regeln.

In der Endphase befindet sich das Projekt "Kinderbroschüre". Sie wurde von den Landkreisen Altötting und Mühldorf gemeinsam erstellt und enthält zahlreiche wertvolle Freizeittipps extra für Kinder und Familien. Ab März wird die Broschüre in den Landratsämtern sowie in allen Rathäusern kostenfrei erhältlich sein. Gemeinsam mit dem Nachbarlandkreis wird auch die Vermarktung der landwirtschaftlichen Anbieter in der Region vorgenommen.

Das geschieht unter dem Motto "Mehr vom Land - Bauernland entdecken, erleben und genießen", dem sich der Verein "Bauernland Inn-Salzach" verschrieben hat. Dabei wird eine Vernetzung von Urlaubs- und Reitbetrieben, der bäuerlichen traditionellen Gastronomie, von Garten- und Kreativbäuerinnen, Kräuterpädagoginnen, Landschaftsführern und Erlebniseinrichtungen angestrebt.

Sascha Schnürer vom LAG-Management analysierte das erste erfolgreich umgesetzte Leader-Projekt "Waldseilgarten" (Standort neben dem bekannten Freizeitpark Oberreith), bei dem vorhandene Infrastrukturen und Kooperationen mit Bildungsträgern effektiv genutzt wurden. Fakten, wie die 14 000 vornehmlich jungen Besucher in der ersten Saison 2010 oder die nachhaltig gesicherten 20 Teilzeit- und Aushilfsarbeitsplätze für das Aufsichts- und Schulungspersonal, lassen die Verantwortlichen an einen weiteren Ausbau denken. "Das ist eine mustergültige Wertschöpfungskette!", freute sich der Manager.

Eindrucksvoll auch sein Bericht von einer weiteren Wertschöpfungskette, bei der für die lokalen Brauereien im Landkreis eine Regionalmälzerei in Schwindegg entstehen soll. In der Folge könnten diese kleineren Betriebe erhalten werden und damit "ihr" Qualitätsbier. Gleichzeitig entstünden neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Leader-Managerin Angela Vaas vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Töging meinte zum Abschluss anerkennend: "Ihr habt gute, vorzeigbare Projekte im Landkreis". Allerdings sei bei der Leader-Förderung Halbzeit und deshalb müssten die Projekte schneller auf den Weg gebracht werden, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen. kch

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