Mühldorfer Jonathan-Milot Spörl an der Elite-Akademie

Der Mühldorfer Jonathan-Milot Spörlfühlt sich an der Bayerischen Elite-Akademie sehr wohl. privat
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Der Mühldorfer Jonathan-Milot Spörlfühlt sich an der Bayerischen Elite-Akademie sehr wohl. privat

Der Mühldorfer Jonathan-Milot Spörl ist einer von 44 Studierenden, die dem 21. Jahrgang der Bayerischen Elite-Akademie angehören. Dabei setzte er sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen eine Vielzahl von Bewerbern durch.

München/Mühldorf – Der Mühldorfer hat das Ruperti-Gymnasium besucht und war zwei Jahre lang Schülersprecher. In München hat er anschließend ein Jura-Studium begonnen und in der Bayerischen Staatskanzlei ein Praktikum neben seinem Studium absolviert. Seine Professorin hat ihn auf die Elite-Akademie und deren Programm aufmerksam gemacht. „Da hab ich mir gedacht, da werd‘ ich mich bewerben. Habe aber eigentlich nicht gewusst, was auch mich zukommen wird“, sagt Spörl.

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Im vergangenen Jahr haben sich mehr als 1000 Studierende aus den bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften für das Programm der Bayerischen Elite-Akademie interessiert.

„Wir mussten ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. 96 Kandidatinnen und Kandidaten wurden zu einem intensiven Assessment Center nach Westerham eingeladen. In diesem Kreis haben erfahrene Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Akademie den 21. Jahrgang zusammengestellt“, berichtet Spörl.

Aus 96 Kandidaten wurden 40 Studenten

Aus den 96 Kandidaten wurden die 40 Plätze für die Akademie ausgewählt. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Fächern, nicht nur der Natur-, Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften, sondern aus Philosophie und Psychologie, Jura und Humanmedizin.

Auslandsakademie in Asien

„Die Elite-Akademie bietet ihren Mitgliedern viele Vorteile“, erzählt der Mühldorfer. Das Programm umfasst interessante Seminare bei renommierten Dozenten, eine interdisziplinäre Projektarbeit zu Themen am Puls der Zeit, eine Reise nach Brüssel, eine Auslandsakademie in Asien sowie Kaminabende mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur.

4000 Euro muss Jonathan-Milot Spör selbst bezahlen

Die 44 Mitglieder des 21. Jahrgangs haben in Westerham ein Zimmer, das ihnen die Akademie zur Verfügung stellt. Johann-Milot Spörl ist derzeit bei einem Auslandsaufenthalt in Oslo, der von der Akademie vermittelt wurde. Dazu kommt ein persönlicher Begleiter, der den Studierenden unterstützt.

Insgesamt kostet der Platz in der Bayerischen Elite-Akademie rund 30 000 Euro. 26 000 Euro übernimmt die bayerischen Wirtschaft, 4000 Euro muss Jonathan-Milot Spörl selbst aufbringen.

„Ich fühle mich in der Akademie sehr wohl und unser Programm ist schon etwas ganz besonderes. Man lernt und erlebt sehr viel. Auch die Auslandsaufenthalte helfen einem weiter und sind sehr prägend“, bilanziert Spörl. Er würde sich auf alle Fälle wieder für diesen Weg entscheiden.

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