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Zweiter Staatspreis für die Stierberger Imker

Kurz bevor der Regen kam, konnte man noch die Blühwiesen von Georg Hans in Mimmelheim begutachten: Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, der Kreisvorsitzende der Imker Mü/AÖ Robert Redinger, Behördenleiter des Amt für Landwirtschaft in Töging, Josef Kobler, stellvertretender Vorsitzender des Imkervereins Stierberg, Andreas Ober, Kassierer des Imkervereins Stierberg, Michael Meingassner, Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Obertaufkirchen, Georg Thalmeier und der Vorsitzende des Imkervereins Stierberg, Andreas Lentner.
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Kurz bevor der Regen kam, konnte man noch die Blühwiesen von Georg Hans in Mimmelheim begutachten: Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, der Kreisvorsitzende der Imker Mü/AÖ Robert Redinger, Behördenleiter des Amt für Landwirtschaft in Töging, Josef Kobler, stellvertretender Vorsitzender des Imkervereins Stierberg, Andreas Ober, Kassierer des Imkervereins Stierberg, Michael Meingassner, Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Obertaufkirchen, Georg Thalmeier und der Vorsitzende des Imkervereins Stierberg, Andreas Lentner.

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hatte unter dem Motto „Landwirt.Imker.Miteinander“ eine Initiative ins Leben gerufen und für die ersten drei Plätze Geldpreise ausgelobt. Dabei erreichten die Imker aus Stierberg den zweiten Platz.

Stierberg/Obertaufkirchen – Hierbei ging es um die Zusammenarbeit der Imker mit den Landwirten, um neue Ideen sowie Biodiversität gemeinsam in die Wege zu leiten. Die Imker aus Stierberg hatten sich vor drei Jahren intensiv bei den Landwirten eingesetzt, statt Mais mehr Silphie anzubauen, um in den Sommermonaten mehr Blühflächen für die Bienen und Insekten anbieten zu können. Zudem sollten dadurch auch die Monokulturen aufgelockert werden, so dass auch für das Niederwild neue Lebensräume entstehen können. Mit den Landwirten wurde auch intensiv diskutiert, wie die Landschaft durchgängiger insektenfreundlich gestaltet werden kann. Dieses Engagement hat das Ministerium überzeugt.

Zu der Urkundenübergabe, die beim monatlichen Imkerstammtisch in der Brauereigaststätte Kammhuber-Hartinger stattfand, kamen auch die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger–Sontag, der Behördendes AELF Töging, Josef Kobler, Kreisimkervorsitzender Robert Redinger sowie Zweiter Bürgermeister Georg Thalmeier. Zuvor hatte man eine kleine Rundreise geplant, um sich die Felder der Landwirte, die Blühflächen und Silphie angebaut hatten, zu besichtigen. Doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung, sodass man nur in Mimmelheim zu den Feldern für die Blumensaatgutgewinnung neben dem Hof von Georg Hans fahren konnte.

Der Vorsitzende Andreas Lentner sagte, dass sich der Imkerverein Stierberg als Anwalt der blütenbesuchenden Insekten verstehe. Es habe vieler Gespräche, Vorträge sowie Begehungen und Feldtage bedurft, um die Landwirte zu überzeugen, dass Bienen und Insekten für die Landwirtschaft auch wichtig sind. Er ist stolz, dass Stierberg den zweiten Platz erringen und dafür t ein Preisgeld von 2000 Euro bekommen hat. Lentner ist auch stolz, dass man sich gegen 23 Mitbewerber aus ganz Bayern durchsetzen konnte. Ilse Preisinger-Sontag sagte, dass der Landkreis auf so einen rührigen Imkerverein stolz sein kann. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten und hofft, dass man noch weitere Landwirte zu blühenden Feldern überreden kann. Josef Kobler meinte, dass in Zeiten wie diesen alle an einem Strang ziehen müssen. Er hofft, dass weiterhin die Imker und die Landwirte Hand in Hand arbeiten und blütensuchenden Insekten und Bienen besonders im Sommer weiter blühende Felder finden. Zweiter Bürgermeister Georg Thalmeier sagte, dass er stolz ist, dass es in der Gemeinde Obertaufkirchen ein solches Aushängeschild wie den Imkerverein Stierberg gibt. Er hofft, dass die Landwirte weitere Blühflächen und auch Silphiefelder anbauen, damit die Landschaft wieder etwas bunter aussieht.

Zum Abschluss informierte Vorsitzender Andreas Lentner, dass der Imkerverein Stierberg derzeit 73 aktive Mitglieder hat. Durch die Imkerpatenschaften konnten zudem zehn Jungimker neu aufgenommen werden. Mit einem Gerätepool werden die Jungimker in den ersten Jahren aktiv unterstützt. Dafür werde das Preisgeld auch eingesetzt. Interessenten können sich jederzeit bei ihm melden oder jeden letzten Freitag im Monat den Imkerstammtisch in Stierberg unverbindlich besuchen. Zudem teilte Lentner mit, dass das Gründungsfest zum 100-jährigen Bestehen des Vereins, es sollte im Juni 2021 stattfinden, aufgrund von Covid-19 auf das Jahr 2023 verschoben wird. tf

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