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DREI STUNDEN GESPERRT

Zwei Verletzte und ein totes Pferd – Unfall auf A94 führt zu schweren Behinderungen

Bei dem schweren Unfall auf der A94 wurde der Pick-up zerstört, die beiden Insassen kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. In dem umgestürzten Anhänger transportierten sie ein Pferd, das den Zusammenstoß nicht überlebte. fib/Eß
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Bei dem schweren Unfall auf der A94 wurde der Pick-up zerstört, die beiden Insassen kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. In dem umgestürzten Anhänger transportierten sie ein Pferd, das den Zusammenstoß nicht überlebte. fib/Eß
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A94 bei Mühldorf verletzten sich zwei Menschen schwer. Ein Pferd, das in einem Anhänger transportiert wurde, starb. Der Fahrer des Unfallwagens war nahezu ungebremst auf einen stehenden Lastwagen geprallt.

Mühldorf – Zwei Schwerverletzte und ein totes Pferd, eine komplett gesperrte Autobahn und massive Behinderungen in Mühldorf-Nord brachte ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 94 zwischen den beiden Mühldorfer Autobahnausfahrten. Er überschattete den neuerlichen Wintereinbruch, den die Autofahrer im Landkreis ansonsten glimpflich überstanden.

Kurz vor 11 Uhr krachte der Pick-up eines 54-jährigen Österreichers am Dienstag nach Polizeiangaben nahezu ungebremst auf einen ungarischen Sattelzug. Der Fahrer des Lastwagens hatte am Ende eines Staus angehalten. Nach Einschätzung der Polizei übersah der Österreicher dies, sein Auto kollidierte mit dem Heck des Sattelzuges.

Mit Hubschrauberins Krankenhaus

„Der Fahrer des Pick-ups und dessen 20-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt“, erklärte Autobahnpolizeisprecher Konrad Scheibl. Die Frau kam mit dem Hubschrauber in eine Münchner Klinik. Der Mann wurde ins Kreiskrankenhaus Mühldorf eingeliefert. Der 31-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb laut Polizei unverletzt. Der Pferdeanhänger stürzte bei dem Aufprall um, dabei wurde das Pferd im Anhänger verletzt. „Trotz umgehender tierärztlicher Versorgung verendete es an der Unfallstelle“, erklärte Polizeisprecher Scheibl.

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Die Polizei sperrte die Autobahn in Richtung München für drei Stunden, für eine Stunde war auch eine Fahrspur in Richtung Passau zu. So kam es nicht nur auf der Autobahn zu massiven Behinderungen. Im Norden Mühldorfs, vor allem im Bereich der Nordtangente und der Bürgermeister-Hess-Straße entstanden Staus und lange Wartezeiten. Neben den Feuerwehren Mößling, Töging, Ampfing, Mühldorf und Erharting, der Autobahnmeisterei und dem Rettungsdienst waren zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Den Schaden beziffert die Polizei auf 85 000 Euro.

Bei Schwindegg prallte ein Autofahrer gegen die Mittelleitplanke. Er blieb unverletzt, sein Auto musste abgeschleppt werden.

Dieser Unfall auf der A 94 blieb nach Angaben der Polizei der einzige schwere Vorfall nach dem Wintereinbruch am Montagabend und dem starken Schneefall am Dienstagvormittag.

Nach Einschätzung der Polizeibeamten in Mühldorf und Waldkraiburg hatten sich die Autofahrer relativ gut auf glatte Straßen und Behinderungen eingestellt. Bis in die Vormittagsstunden blieb es eher ruhig.

In Kraiburg kam eine 30-jährige Frau aus Taufkirchen mit ihrem Toyota auf der Trostberger Straße bei Gumpersberg von der Fahrbahn ab. Dabei stieß sie mit dem Heck des Toyota gegen die Leitplanke. Sie wurde leicht verletzt, der Schaden liegt bei etwa 1000 Euro.

Getürmt ohneWinterreifen

In Waldkraiburg rutschte eine 26-Jährige mit ihrem Peugeot an einer Ampel in der Siemensstraße beim Abbiegen gegen den BMW einer 41-Jährigen. Die Frau in dem Peugeot fuhr zunächst weiter, die BMW-Fahrerin konnte sie aber in der Prager Straße einholen und zur Rede stellen. Die Polizei stellte fest, dass der Peugeot Sommerreifen aufgezogen hatte. Der Schaden liegt bei 800 Euro.

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Im Kreisel zwischen Aschau und Waldkraiburg stießen ein 50-jähriger Mühldorfer und ein 32-jähriger Pollinger mit ihren Autos zusammen, eines der beiden rutschte in den Straßengraben. Angaben zur Höhe des Schadens machte die Polizei nicht.

Mit knapp zehn Zentimeter Neuschnee mussten Autofahrer nicht nur auf dem Mühldorfer Stadtplatz zurecht kommen. Den meisten gelang das laut Polizei sehr gut.

Weil er auf schneeglatter Straße zu schnell war, prallte der Fahrer eines BMW kurz vor Schwindegg gegen die Mittelleitplanke. Zufällig vorbei kommende Feuerwehrleute aus Schwindegg schoben das Auto auf den Pannenstreifen. Es musste abgeschleppt werden, der Fahrer blieb unverletzt. Nähere Informationen konnte die Autobahnpolizei gestern wegen des hohen Einsatzaufkommens nicht machen.

Waldkraiburgs Polizeichef Georg Deibl sieht die Autofahrer konzentriert: „Ich denke, die Autofahrer haben sich, was Geschwindigkeit und Ausrüstung der Fahrzeuge angeht, top auf die winterlichen Bedingungen eingestellt. Ausnahmen bestätigen die Regel.“

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