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Zum Gottesdienstnach Mallorca

Mühldorf. – Der katholische Dekan Ulrich Bednara nimmt es mit Sarkasmus: „Dann setzen wir uns eben alle ins Flugzeug nach Mallorca und feiern dort Gottesdienst.“ Der Seelsorger aus Gars wählt deutliche Worte, wenn er über die Empfehlung der Ministerpräsidenten spricht, Gottesdienste an Ostern nur virtuell anzubieten.

Er nennt das unverschämt. Die Hygienekonzepte in den Pfarreien seien gut, dort habe es keine Infektionen gegeben – im Gegensatz zu Mallorca. „Solange man fliegen darf, können wir auch Gottesdienste feiern“, sagt Bednara.

Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen, erst in den nächsten Tagen würden sich Erzbischof Reinhard Marx und Ministerpräsident Markus Söder verständigen. Bednara vermutet, dass die Entscheidung den Pfarreien übetragen wird. „Ich fürchte, man wird uns den Schwarzen Peter zuschieben.“

Den will Bednara zusammen annehmen: „Solange man es uns nicht verbietet, werden wir die Ostergottesdienste feiern.“ Darüber habe er bereits mit Kollegen im Landkreis gesprochen. Die Gottesdienstzeiten seien bereits so angepasst, dass die Sperrstunde eingehalten werde. „Wir halten an unserem Konzept fest.“

Wem der Besuch eines Gotteshauses an den Ostertagen zu riskant sei, könne vor dem Fernseher mitfeiern. Dort werden an Ostern nicht nur Gottesdienste aus den großen Kirchen übertragen. Auch Bednara will am Karsamstag einen Gottesdienst aus seiner Kirche wieder auf Youtube übertragen.

Mit einer Entscheidung des Erzbistums rechnet Bednara aber nicht vor Freitagabend. hon

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