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Zu-Hause-Näherinnen dringend gesucht

Näherinnen sind aufgerufen, mitzuhelfen, die Engpässe und Versorgungslücken bei der Beschaffung von Behelfsmasken zu überbrücken. re

Mühldorf –. Der Kreisverband des Roten Kreuzes (BRK) Mühldorf hat das „Nähstüberl-Projekt“ gestartet.

Näherinnen mit Nähmaschinen sind aufgerufen, mitzuhelfen, die Engpässe und Versorgungslücken bei der Beschaffung von Behelfsmasken zu überbrücken. Der Bedarf an Masken ist noch immer nicht gedeckt.

Ehrenamtliche Helfer schneiden alle Materialien zu und liefern diese mit Nähanleitung sowie Muster zu den Näherinnen nach Hause.

Beim Produzieren der Behelfsmasken sollen die Näherinnen den mitgelieferten Mundschutz und die ebenfalls im Paket enthaltenen Handschuhe tragen.

Der durch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestellte Vliesstoff entspricht dem Material von FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken und ist daher besser geeignet als andere Stoffe.

Die fertigen Masken werden zum vereinbarten Termin abgeholt und 72 Stunden gelagert, um eventuell vorhandene Viren abzutöten. Die Verteilung erfolgt anschließend an verschiedene Einrichtungen, wie Alten- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen sowie Hilfsorganisationen.

Wegen der Planungssicherheit müssen die Organisatoren wissen, wie viele Näherinnen mithelfen. Bei der Einteilung und der Koordination unterstützt die Datenbank vom Projekt Ehrensache, um das bereits vorhandene Helferangebot auch zu berücksichtigen.

Interessenten werden gebeten, eine E-Mail, welche den Namen, die Adresse und die Telefonnummer enthält, an: behelfsmaske@kvmuehldorf.brk.de zu senden. Das BRK nimmt dann Kontakt zu den Näherinnen auf.

Weitere Informationen sind in Kürze unter www.kvmuehldorf.brk.de zu finden. Der aktuelle Stand wird auf der Facebookseite des BRK-Kreisverbands Mühldorf veröffentlicht. Verantwortliche und Ansprechperson ist Pressesprecherin Tina Buchner.

Sie ist unter Telefon 0 86 31/36 55 14 erreichbar.

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