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DREI SECHS WOCHEN ALTE DACKEL

Zoll deckt illegalen Welpentransport bei Töging auf

Diesmal waren es drei Dackelwelpen (Symbolbild). Die illegalen Transporte auf der A94 wachsen sích nach Einschätzung der Autobahnpolizei zu einem immer größeren Problem aus.
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Diesmal waren es drei Dackelwelpen (Symbolbild). Die illegalen Transporte auf der A94 wachsen sích nach Einschätzung der Autobahnpolizei zu einem immer größeren Problem aus.

Erneut haben Zollbeamte am Donnerstag einen illegalen Transport von Hundewelpen auf der Autobahn A94 auf Höhe der Ausfahrt Töging aufgedeckt. Gegen 17.15 Uhr hatte der Zoll einen Kleinbus mit ungarischem Kennzeichen kontrolliert.

Töging – Dabei fanden die Beamten drei etwa sechs Wochen alte Dackelwelpen – und entdeckten einen Passagier, der in Ungarn zur Fahndung ausgeschrieben ist.

Tiere lagen in ihrem eigenen Kot

Wie die Autobahnpolizei mitteilte, die zu dem Fall hinzugezogen wurde, befanden sich die Tiere in einer Transportbox im Kofferraum. In der Box war weder Wasser noch Futter für die kleinen Dackel, die in ihrem eigenen Kot lagen.

Den Welpen fehlte nach Polizeiangaben jeglicher Impfschutz. Die Tiere waren zudem zu jung für die Einfuhr.

Im Fahrzeug befanden sich acht Personen, die aus Ungarn eingereist waren. Der 50-jährige Fahrer konnte keine gültige Lizenz zur gewerblichen Personenbeförderung vorzeigen. Deshalb wurde gegen das Unternehmen des Mannes ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Ferner befand sich ein zur Fahndung ausgeschriebener ungarischer Passagier im dem Kleinbus. Der 33-jährige Mann wird laut Autobahnpolizei von einem Gericht in Budapest wegen Eigentumsdelikten gesucht. Nachdem er eine Kontaktadresse genannt hatte, wurde der Ungar wieder auf freien Fuß gesetzt.

Polizei brache die Welpen ins Tierheim

Die Beamten der Autobahnpolizei nahmen die Hundewelpen an sich und brachten sie in das Tierheim in Winhöring. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen Verstößten gegen das Hundeverbringungs -und Einfuhrbeschränkungsgesetz.

Welpenschmuggel wird zum Problem

Die illegalen Welpentransporte aus Ost- und Südosteuropa wachsen sich nach Beobachtung der Autobahnpolizei zu einem immer größeren Problem aus. Die Behörden wie Zoll und Landratsämter müssen diesem Thema wachsende Aufmerksamkeit widmen.

Erst am Dienstag dieser Woche befreiten die Burghauser Schleierfahnder an der A94, ebenfalls bei Töging, zwei Maltipoo-Welpen aus einer kleinen Box im Kofferraum eines rumänischen Mercedes Sprinter. Dabei handelt es sich um Tiere, die in Deutschland für rund 2500 Euro gehandelt werden. hg

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