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Zersprungene Scheibe war doch kein Angriff auf den Zug

Und dannwurde es dunkel: Die zerborstene Scheibe in einem Doppelstockwaggon der Südostbayernbahn. Polizei

– Ein Steinwurf oder sogar ein Schuss: Fahrgäste und Bundespolizei waren aufgeschreckt, als am Donnerstagmorgen eine Fensterscheibe in einem Waggon des Zuges um 9.30 Uhr mit einem lauten Knall in tausend kleine Teile zersplitterte.

Fahrgäste und Polizei gingen von einem Steinwurf oder Schuss aus. Gestern Nachmittag gab es dann Entwarnung: Die Scheibe platzte wegen Materialermüdung, die Polizei schließt einen Schuss oder Steinwurf aus.

Am Donnerstagmorgen durfte der Zug nach einer Inspektion durch die Bundespolizei in Markt Schwaben seine Fahrt fortsetzen. Zugleich suchten Polizisten mit Unterstützung eines Helikopters der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim die Umgebung nach möglichen Steinewerfern oder Heckenschützen ab. Ohne Erfolg. Bei der genauen Untersuchung der Scheibe nach der Ankunft in Mühldorf stellte sich dann heraus, dass die Scheibe einen kleinen Riss aufwies. Deshalb geht die Bahn laut einer Pressemitteilung jetzt von Materialermüdung als Grund für die Zerstörung der Scheibe aus; Fremdeinwirkung schloss sie daher aus. hon

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