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Erstes Dackelrennen in Sankt Wolfgang

Bayerns vielleicht schnellster Dackel kommt aus Mühldorf

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Ingesamt 42 Teilnehmer hatten ihre Dackel für das Rennen – veranstaltet von der Dackelclub-Sektion Altötting Mühldorf – gemeldet.

St. Wolfgang/Mühldorf – Flocki ist vielleicht der schnellste Dackel Bayerns, aber auf jeden Fall der schnellste Hund beim ersten Dackelrennen auf dem St. Wolfganger Dorffest. Eingeladen hatte dazu die Dackelclub Sektion Altötting-Mühldorf, um genau das herauszufinden. Sieger-Frauchen Gerlinde Mutzel aus Mühldorf war überrascht hier zu gewinnen, aber ihr Hund brachte auch gute Voraussetzungen mit, denn „daheim läuft der auch immer“. 

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Rennstrecke voller Zuschauer 

Nur unterbrochen durch kurze Pausen drehe er seine Runden im Garten. So waren für ihn 5:95 Sekunden für 50 Meter kein großes Problem. Man glaubt gar nicht, wieviel Dackelfreunde es doch gibt: 42 Anmeldungen trotz unsicherem Wetter und eine mit Zuschauern gesäumte Rennstrecke, die so dicht umlagert war, dass Moderator und Dorffestreferent Anton Schwimmer scherzhaft drohte, den Weidezaun unter Strom zu setzen.

Starkes Duo: Sieger Flocki mit Frauchen Gerlinde Mutzel.

Für Dackelclub-Vorsitzende Elfriede Kolbeck war das Rennen eine Premiere, man habe so etwas in Landshut gesehen und sich vorstellen können, das selber einmal zu probieren, was glückte. 

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Als Schirmherr stellte sich Baron von Stackelberg zur Verfügung, von ihm als Dackelfreund kam auch der Pokal. Nein, nicht alle 42 Tiere liefen gleichzeitig, sondern jeder einzeln, die würden sich viel zu sehr gegenseitig ablenken, befürchtete Elfriede Kolbeck, so dass erst nach rund zwei Stunden der Sieger feststand. 

Leicht abzulenken

Dabei konnten Zuschauer auch einen Eindruck vom Wesen dieser Tiere mitnehmen. Die Rauhaar, Lang- und Kurzhaardackel waren nämlich äußerst eigenwillig. Sie liefen oder auch einmal nicht, nahmen allmählich Fährte in Richtung Ziel auf, beschnupperten die Zuschauer und ließen sich gerne ablenken, schossen aber andererseits in Rekordzeit durchs Ziel und rannten das dort wartende und lockende Frauli oder Herrli um. 

Dieser Dackel hatte offenbar andere Pläne.

Manche waren gar nicht zu bremsen, wie Walli, und überwanden den Zaun locker druntendurch. Viel Emotionen waren dabei und viel Gelächter. Während sich die Sieger über Preise freuten, darunter Wiggerl vom Schwindauer Land mit Frauchen Sabine Engelhardt aus Ampfing mit der Zeit von 6:82 als Zweite, und Blacky mit Herrchen Ludwig Schweiger aus Markt Schwaben mit 6:89 als Dritter, ist auch der langsamste Hund bedacht worden. Das war Vinna vom Grandlhof mit Frauchen Therese Schrelle aus Albaching mit 1:36 Minuten. Vinna hatte sich damit eine kuschelige Decke als Preis verdient. 

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