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Wirtschaft will ÖPNV-Anbindung

Präsentierten vor den heimischen Wirtschaftsvertreterndie Ergebnisse der Fragebogenaktion für eine bessere Anbindung der Betriebe an den ÖPNV. Von links: Stefan Kroll, Melanie Weigel und Erik Meder.  sb
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Präsentierten vor den heimischen Wirtschaftsvertreterndie Ergebnisse der Fragebogenaktion für eine bessere Anbindung der Betriebe an den ÖPNV. Von links: Stefan Kroll, Melanie Weigel und Erik Meder. sb

Die heimische Wirtschaft ist an einer schnellen Anbindung ihrer Betriebe an den „Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)“ interessiert. Dies ist das Ergebnis der ersten Regionalkonferenz im Mühldorfer Landratsamt. Im Mittelpunkt stand dabei die Anbindung der Betriebe und ihrer Mitarbeiter.

Mühldorf – Auf der Regionalkonferenz im Mühldorfer Landratsamt trafen die Firmenvertreter aus Mühldorf und dem nördlichen Landkreis mit Stefan Kroll, Nahverkehrsberatung Südwest und Melanie Weigel sowie Erik Meder von der Firma gevas zusammen.

Um einen Überblick zu erhalten, welche Nahverkehrs-Verbindungen für die Betriebe wichtig sind, wurden vor der Konferenz Fragebögen an die heimischen Firmen versandt. So lässt sich von den Planern darstellen, welche Verbindungen das Zielnetz des ÖPNV-Gesamtkonzeptes darstellbar sind und bei welchen Verbindungen weitere Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden müssen.

Mit der Umsetzung des vorgelegten Konzepts soll im nächsten Jahr begonnen werden. Das Ziel mit seinem drei Stufen Hauptachsen mit Taktverkehr, Ergänzungsachsen mit regelmäßigen Verkehr und die bedarfsorientierte Flächenerschließung fand die breite Zustimmung der Wirtschaftsvertreter.

Von den Vertretern der Wirtschaft wurde gezielt die Vernetzung der Linien mit den großen Städten gefordert.

Für die Mühldorfer Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung, wie ihre Mitarbeiter vom Bahnhof zu den Firmenstandorten kommen und von den Firmenstandorten wieder zum Bahnhof.

Im Industriepark im Mühldorfer Norden haben sich die Firmen auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Die Einbindung des Mühldorfer Stadtbusses wurde gefordert. Im Industriepark und bei der Firma ODU sollen Bushaltestellen entstehen. Bürgermeisterin Marianne Zollner sicherte ihre Unterstützung zu.

Insgesamt hatten 17 Firmen an der Befragung teilgenommen. Das Landratsamt und die Planer erreichen aber immer noch Fragebögen, die von den Firmen zurück gesandt werden.

Stefan Kroll und Erik Meder machten während der Konferenz deutlich, dass sie und der Landreis kein Zugriffsrecht auf die Stadtbusse in Mühldorf und Waldkraiburg hätten.

„Die Anbindung des Neumarkter Bahnhofes an den ÖPNV könnte über die Regionalbusse erfolgen. Aber auch hier seinen noch Abstimmungsgespräche zwischen den Planern, der Stadt und der Wirtschaft in Neumarkt erforderlich.

Die Gesamtkosten für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis bezifferte Landrat Georg Huber auf drei bis vier Millionen Euro.

Diese Anfangskosten würden sich dann weiter reduzieren. Staatsminister Dr. Marcel Huber sieht Fördermöglichkeiten durch den Freistaat Bayern für den ÖPNV.

„Wenn der Landkreis Mühldorf sein fertiges Konzept vorlegen kann, dann wird er sicherlich unter den ersten Landkreisen in Bayern sein, der ein solches ÖPNV-Konzept hat und mit großer Förderung rechnen kann. Unser Ziel muss es sein, den Autoverkehr zu drosseln, um die Umwelt, die Straßen und die Gesundheit zu schonen“, erklärte Dr. Marcel Huber.

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