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KATHARINENKIRCHE

Wiedereröffnung Ende 2019

Das ist noch der schönste Blick auf die Katharinenkirche, die ein trostloses Dasein fristet. Zuletzt hatte sich ein Förderverein für eine Sanierung stark gemacht. ha
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Das ist noch der schönste Blick auf die Katharinenkirche, die ein trostloses Dasein fristet. Zuletzt hatte sich ein Förderverein für eine Sanierung stark gemacht. ha

Auch wenn sich außen an der Katharinenkirche noch nichts tut: Hinter den Kulissen geht es in Sachen Sanierung voran. Derzeit laufen die Ausschreibungen, im Herbst sollen die Bauarbeiten endlich beginnen. Und läuft alles nach Plan, könnte Ende 2019 die Wiedereröffnung gefeiert werden.

Mühldorf/Rosenheim – Vor wenigen Wochen haben die Planungen zur Sanierung der Katharinenkirche die letzte Hürde genommen. „Das statische Konzept wurde bei einem Ortstermin mit Vertretern des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege abgestimmt und konnte daraufhin zur Ausführung freigegeben werden“, erklärt Bert Windhör, Architekt des Staatlichen Bauamts Rosenheim. Da auch die Finanzierung der Erneuerung gesichert ist (wir berichteten), steht den Maßnahmen zur Instandsetzung nun nichts mehr im Weg.

St. Katharina ist Eigentum des Freistaats Bayern und seit über zehn Jahren für Besucher gesperrt (siehe Infokasten). Lediglich so genannte Überwachungsmessungen standen bis zuletzt auf dem Programm. Diese konnten nach Mitteilung des Bauamts nun ausgewertet und durch aktuell vorgenommene Untersuchungen am Bauwerksuntergrund, der Mauerwerkssubstanz und des zum Teil jahrhundertealten Dachstuhls ergänzt werden.

Erstrangiges Ziel des Sanierungskonzeptes sei die dauerhafte Wiederherstellung der Stabilität des Bauwerks und der Verkehrssicherheit, bei gleichzeitig möglichst geringen Eingriffen in die historische Bausubstanz. Unter anderem sieht es die Unterfangung des östlichen Sakristeianbaus, den Einbau von Zugankern quer zum Langhaus an den Gewölbefußpunkten sowie die Verstärkung der Tragkonstruktion der Empore vor. Über die Kosten machte das Bauamt keine aktuellen Angaben. Zuletzt stand ein Betrag von rund 2,2 Millionen Euro im Raum.

„Derzeit werden die Ausschreibungsunterlagen für Gewerke des ersten Bauabschnitts zur statischen Instandsetzung erstellt, sodass die Arbeiten vor Ort im Herbst beginnen können“, teilte Windhör mit.

Sobald die Stabilität des Gebäudes wieder gewährleistet ist, werden in einem zweiten Abschnitt die eigentliche Restaurierung von Innenraumschale und Ausstattung sowie die Wiederherstellung der Fassade nach historischem Befund erfolgen. „Der Abschluss der Arbeiten und die Wiedereröffnung des Kirchenraumes sind aus heutiger Sicht für Ende des Jahres 2019 vorgesehen.“

Fest steht schon jetzt: Es wird ein Feiertag für die Stadt.

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