Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Sonderimpftag

Wenig Interesse an Corona-Impfung: Nur elf Jugendliche bei Aktion in Mühldorf

Die Spritze gibt es erst nach ausführlicher Beratung: Ein Jugendliche mit ihrer Mutter beim Vorbereitungsgespräch.
+
Die Spritze gibt es erst nach ausführlicher Beratung: Ein Jugendliche mit ihrer Mutter beim Vorbereitungsgespräch.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
    schließen

Das Interesse an der Sonderimpfaktion für Jugendliche am Wochenende war gering. Nur elf Mädchen und Buben kamen ins Impfzentrum, um sich gegen Corona schützen zu lassen

Mühldorf – „Wir hätten uns mehr Zulauf für die Sonderimpfaktion am Samstag erhofft“, sagt Alexander Fendt, der Verwaltungsleiter des Mühldorfer Impfzentrums, das die Aktion am Samstag durchführte.

Viele Eltern warten eher ab

„Die öffentliche Diskussion zur Impfung von 12- bis 17-Jährigen hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass einige Eltern der Impfung ihrer Kinder mit Verunsicherung gegenüberstehen und vorsichtshalber abwarten wollen, bis sich die Ständige Impfkommission für eine generelle Empfehlung der Impfung von Jugendlichen ausspricht.“

Den ganzen Samstagvormittag standen die Mitarbeiter im Impfzentrum bereit, um Eltern und Kinder zu beraten und schließlich zu impfen. Drei waren zwölf Jahre alt, drei 13, zwei 15 ein Jugendlicher 16 und zwei 17. Alle kamen nachAngaben des Landratsamts in Begleitung ihrer Eltern.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Sie erhielten alle eine Beratung über die Impfung. Ob danach Jugendliche auf die Impfung verzichteten, kann das Landratsamt nicht sagen. „Dazu werden vonseiten des Impfzentrums keine Daten erhoben.“ Deshalb kann die Behörde auch nichts zu den Inhalten der Gespräche sagen und möglichen Fragen und Bedenken der Besucher.

Experten befürchten mehr Corona-Infektionen bei Jugendlichen

Während es an vorhergehenden Sonderimpftagen Störungen von Impfgegnern gab, bliebt am Samstag alles friedlich. Nach Angaben des Landratsamts versucht niemand, Eltern und Jugendliche vom Besuch des Impfzentrums abzuhalten.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Mühldorf finden Sie hier

Trotz des geringen Interesses will das Landratsamt an den Sonderimpftagen festhalten. „Wir planen weiterhin spezielle Angebote für Jugendliche“, sagt Fendt. Allgemein fürchten Immunologen, dass sich Jugendliche verstärkt mit Corona infizieren könnten. „Wir hoffen, dass der Ständigen Impfkommission baldmöglichst ausreichend Daten für eine ausführliche Bewertung vorliegen und darauf basierend eine generelle Impf-Empfehlung für Zwölf-bis 17-Jährige ausgesprochen werden kann“, sagt Fendt.

232 kamen an die mobile Impfstation

Größer war das Interesse nach Angaben des Landratsamts an der mobilen Impfstation, die in der vergangenen Woche an fünf Standorten Impfungen anbot. 232 Menschen ließen sich impfen, 23 von ihnen zum zweiten Mal. Die meisten – 83 – kamen zu einer Betriebsimpfung am Putenschlachthof in Ampfing. Der Betrieb war während der zweiten Coronawelle im Herbst 2020 einer der Infektionstreiber im Landkreis gewesen.

Auch Fußballfans in Buchbach (42) und Kunden auf dem Lidlparkplatz in Ampfing (42) nutzten das Angebot des Landratsamts. Schwächer war das Interesse auf dem Globus-Parkplatz (35) und am Wildpark in Oberreith (30).

Kommentare