Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Weil Platz in der Schule knapp wird

Umzug in ehemalige Arztpraxis: Neue Räume für Mittagsbetreuung in Aschau am Inn

Sie freuen sich schon auf die neuen Räume: Eva Straubinger, die die Mittagsbetreuung seit Herbst leitet, mit Asija Redjoska und Paula Schittko (beide 6) sowie Emma Kozel (10. )
+
Sie freuen sich schon auf die neuen Räume: Eva Straubinger, die die Mittagsbetreuung seit Herbst leitet, mit Asija Redjoska und Paula Schittko (beide 6) sowie Emma Kozel (10. )
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
    schließen

Die Zahl der Kinder in der Aschauer Grundschule steigt. Im neuen Schuljahr wird eine zweite 1. Klasse gebildet. Die Mittags- und Nachmittagsbetreuung zieht deshalb in neue Räume um. Die Gemeinde lässt sich den kindgerechten Umbau einer ehemaligen Arztpraxis eine Menge Geld kosten.

Aschau – Die ehemalige Arztpraxis im Rathaus-Komplex steht seit vielen Jahren leer. Ein Nachmieter hat sich nicht mehr gefunden. Jetzt hat die Gemeinde die passende Nutzung dafür: Weil im kommenden Schuljahr mehr Kinder die Grundschule besuchen, will die Kommune die Mittags- und Nachmittagsbetreuung, die sich ebenfalls wachsender Nachfrage erfreut, aus dem Schulgebäude auslagern und in großzügigen Räumen in der Nachbarschaft unterbringen.

Im Herbst zwei erste Klassen an der Schule

„Die Schülerzahlen steigen kontinuierlich“, sagt Kirstin Wolf, die Rektorin der Grundschule auf Anfrage. Aus diesem Grund werden im neuen Jahr zwei 1. Klassen mit jeweils 18 Schülern und zwei 2. Klassen gebildet. Wolf: „Die Kombiklasse wird aufgelöst.“

Die ehemalige Arztpraxis am Rathaus wird zur Mittags- und Nachmittagsbetreuung um- gebaut.

Immer mehr Kinder brauchen Betreuungsplatz

So wie die Schülerzahl so wächst auch die Zahl der Kinder, die die Mittags- und Nachmittagsbetreuung besuchen. Immer mehr Eltern – viele davon berufstätig – nehmen das Betreuungsangebot für die Grundschüler an. Kinder, die schon in der Krippe und im Kindergarten waren, brauchen oft auch den Betreuungsplatz in der Grundschulzeit.

40 von 43 angemeldeten Kindern seien nach der Corona-Pause wieder in die Mittags-, beziehungsweise Nachmittagsbetreuung zurückgekehrt, berichtet Eva Straubinger.

Im September hatte sie die Leitung übernommen und betreut die Kinder zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen – pandemiebedingt in kleinen Gruppen.

Vier große Räume und ein Büro

Die pädagogische Fachkraft, die ursprünglich aus einem naturwissenschaftlichen Beruf kommt und zuletzt fünf Jahre die Mittagsbetreuung in Mettenheim leitete, freut sich auf den Umzug. Vier große Räume und ein kleines Büro für Elterngespräche werden dort zur Verfügung stehen. Auch gegessen wird dort. Und es gibt Platz zum Lesen und Spielen.

„Wir wollen mehr sein als Aufbewahrungsanstalt“

Die Mittagsbetreuung finde hier gute Voraussetzungen, um ihrem Auftrag gerecht zu werden. „Wir wollen ja mehr sein als eine Aufbewahrungsanstalt und einen Beitrag zu einer guten Betreuung der Kinder leisten“, so Straubinger.

Die Außenansicht der Praxis bleibt bestehen, Umbaumaßnahmen finden nur im Gebäudeinneren statt. Doch die sind recht aufwendig. Nichttragende Wände müssen versetzt, ein neuer Boden verlegt, eine Akustikdecke eingezogen, neue kindgerechte Sanitäranlagen eingebaut werden.

Auch das Mobiliar ist neu

Weil auch ganz neues Mobiliar gebraucht wird, kommt die Baumaßnahme laut Bürgermeister Christian Weyrich inklusive Ausstattung auf rund 130.000 Euro kommen. Die Gemeinde sei an verschiedenen Fördertöpfen dran. Der Gemeinderat hat bereits einstimmig grünes Licht für die Nutzungsänderung der Arztpraxis gegeben.

Mehr zum Thema

Kommentare