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Was dahinter steckt

Warum Rattenkirchen stolz auf R.A.T.T.E.N. ist

Bürgermeister Rainer Greilmeier „spielt“ schon mal an der Wasserspirale.
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Bürgermeister Rainer Greilmeier „spielt“ schon mal an der Wasserspirale.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Rattenkirchen hat nach vier intensiven Jahren sein ambitioniertes Projekt R.A.T.T.E.N. abgeschlossen und feierlich eingeweiht.

Rattenkirchen – Vier Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es soweit. R.A.T.T.E.N. ist abgeschlossen. Die Vision ist Wirklichkeit. Der Ortskern Rattenkirchens bietet jetzt Ruhe – Aktivität – Treffen – Teilhabe – Erlebnis – Natur. Kurz: R.A.T.T.E.N.

Die Ziele waren: den Dorfkern aufwerten und die Attraktivität erhöhen, zusätzliche Spielflächen ermöglichen, den Weg zwischen Kirche und altem Pfarrhof reaktivieren, einen Treffpunkt für Alt und Jung schaffen, einen Naturspielplatz bauen, wo sich Kinder ausprobieren können.

Vier intensive Jahre bis zur Umsetzung

Die Planung hat das Architekturbüro „Grünfabrik“ der Landschaftsarchitektinnen Daniela Bücking und Daniela Reingruber übernommen. Reingruber betreute das Projekt von der ersten Skizze bis zum Ende.

Bürgermeister Rainer Greilmeier freute sich bei der Eröffnung: „Am Bürgerhaus sind nun neben einem Parkplatz ein Spielplatz und ein Dorfplatz entstanden.“

Der Spielplatz ist mit einem Klettergerüst aus naturbelassenem Douglasienholz ausgestattet. Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. Dort kann man seinen Kindern oder Enkelkindern zusehen, wie sie mit der Wasserspirale Wasser aus dem Bäckerweiher befördern und Sand zu Kuchen verarbeiten.

Füße kühlen und Fische beobachten

Jugendliche können sich hier treffen. „Bis jetzt“, so Greilmeier „gibt es keinerlei Probleme mit dem Abfall.“

Im Bäckerweiher kann man die Füße abkühlen oder kleine Fische beobachten. Ein aufgeschütteter Hügel dient für eine Rutsche, der Bräuweiher als Regenrückhaltebecken und der Fußballplatz steht weiterhin allen zur Verfügung.

Der Weg zum alten Pfarrhof ist gepflastert und kann mit Kinderwagen oder Rollator befahren werden. Links und rechts wurden Obstbäume mit alten Sorten gepflanzt, eine Blühwiese angelegt.

Der Weg zum alten Pfarrhof ist gepflastert und kann jetzt mit Kinderwagen oder Rollator befahren werden.

Ein Dorfprojekt gestemmt von Unternehmen der Region

Bei der Eröffnung wurde Fabian Deißenböck, der als Rattenkirchener bei der Firma Thalmeier beschäftigt ist und unermüdlichen Arbeitseifer zeigte, besonders lobend erwähnt. Überhaupt war der Gemeinde Regionalität besonders wichtig. Greilmeier: „Hier beweist sich, wie konkurrenzfähig örtliche oder sehr nahe beheimatete Firmen sind.“

Den Landschaftsbau übernahm die Firma Georg Thalmeier (Obertaufkirchen), die Zimmerer- und Holzbauarbeiten die Firma Matthäus Utzinger (Murnau).

Auch bei den Unteraufträgen kamen die örtlichen Firmen zum Zug: Die Schreinerarbeiten besorgte die Firma Heumeier (Haun), den Metallbau Anton Hudlberger (Weidenbach), Quadersteine für die Steinmetzbearbeitung kamen von Franziska Kreipl-Poller aus Weidenbach.

Bei der Einweihung gratulierte auch Landrat Max Heimerl: „Ein Feiertag für Rattenkirchen – in jeder Hinsicht. Sie feiern heute Ihren Ort. Sie dürfen aber auch sich selbst feiern. Denn die Umsetzung war eine große Gemeinschaftsleistung mit Vorbildcharakter: Bürgerinnen und Bürger vor Ort gestalten aktiv ihre Umgebung und damit nicht weniger als ihre Zukunft.“

Das wohl schönste Bushäuschen im Landkreis

Herausgekommen sei eine Steigerung der Attraktivität und eine Belebung des Ortskerns, eine Aufwertung der Grünflächen und der beiden Weiher sowie eine Verbesserung des regionalen Freizeit- und Erholungsangebots. Ein nachhaltiges Projekt, nicht nur ökologisch; davon würden auch die Kinder und Enkel profitieren.

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Landrat Max Heimerl lobte das ökologisch und generationenübergreifend nachhaltige Projekt.

„Besucher sehen nicht nur das wohl schönste Bushäuschen im Landkreis“, so Heimerl. „Sie lernen den Ort und seine Menschen schon dadurch kennen, wenn sie den historischen Pfarrerweg entlang spazieren. Dort treffen sie auf sieben Begriffe, die sie sich auf Ihre Visitenkarte geschrieben haben: Verbundenheit, Zusammenhalt, Geschichte, Tradition, Glaube, Gemeinschaft und Natur.“

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