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Ausstellung

Städtische Galerie Waldkraiburg zeigt The Fiction of Property

Museumsleiterin Elke Keiper (links) und Kulturreferentin Lydia Partsch bei der Begrüßung in der Städtischen Galerie. Foto: Fischer
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Museumsleiterin Elke Keiper (links) und Kulturreferentin Lydia Partsch bei der Begrüßung in der Städtischen Galerie.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Eine ungewöhnliche Ausstellung zeigt die Städtische Galerie Waldkraiburg derzeit. The Fiction of Property zeigt Werke aus den sechziger bis achtziger Jahren, die bis heute aktuell sind.

Waldkraiburg - In einer außergewöhnlichen Schau präsentiert die Städtische Galerie Waldkraiburg Werke von Künstlern aus dem New York der sechziger bis achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, entliehen von der Kienzle Art Foundation Berlin. „Diese Ausstellung ist es mehr als wert, dass man Werbung für sie betreibt. Denn die gesellschaftliche Wichtigkeit der Künstler ist hier zum Thema geworden. Sie wollen wachrufen, ja sogar teilweise provozieren“, so Kulturreferentin Lydia Partsch in ihrer Begrüßung.

Gary Stephan.

Der Dank von Museumsleiterin Elke Keiper galt vor allem der Art Foundation Berlin, deren Inhaber Jochen Kienzle persönlich anwesend war. Ihm gehe es nicht um Sammlerruhm und Besitz, ihn leitet die Liebe zu den Bildern. „Warum sind diese Werke, die größtenteils aus den sechziger bis Achtzigerjahren stammen, heute aktuell?“, fragte Keiper nach. Man müsse ausgehen vom damaligen Amerika mit der Bürgerrechtsbewegung und den Kämpfenden für Lesben und Schwule und für Frauenrechte.

So beispielsweise Luise Fishman, die sich im männlichen Feld der abstrakten Kunst freiheitlich und emanzipatorisch bewegte. „Oder ein Jack Witten“, fuhr die Museumsleiterin fort, „der eine Art Demo-Schilder herstellte, mit denen er auf gewaltfreie Bewegungen hinwies, die sich besonders für die Rechte der schwarzen Bevölkerung Amerikas einsetzten“. Die Aktualität dieser Kunst deutet der Titel der Ausstellung an, er wurde mit „Fiction of Property“, nach einem Bild von Gary Stephan gewählt. Die Künstler schaffen ihre Werke aus ureigenen Empfindungen heraus, damit sie betrachtet werden können. Sie demonstrieren eine Art von Besitzlosigkeit im Gegensatz zu der Einstellung, die heute häufig festzustellen ist.

Gerald Jackson

Kunst wird gerade von Betuchten für teures Geld gekauft. „Genau aus diesem Grund findet unsere Ausstellung statt. Jeder von uns soll hinschauen können, für sich entdecken, in einen Dialog treten mit den Werken. Lassen Sie sich inspirieren und berühren“, lud Elke Keiper die zahlreichen Besucher bei der Vernissage ein. Eine Kuratorenführung mit Bertold Mathes am 6. Oktober kann dazu weitere Anregungen bieten.

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