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Einweihung

Von Luftfiltern und digitalen Tafeln - Schule Buchbach nach Sanierung auf neuestem Stand

Fertig und technisch auf dem neuesten Stand: Die Gund- und Mittelschule Buchbach. Rampl
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Fertig und technisch auf dem neuesten Stand: Die Gund- und Mittelschule Buchbach.
  • VonFranz Rampl
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Nach knapp zehn Jahren Sanierung ist die Schule Buchbach fertig. 5,5 Millionen Euro investierte die Gemeinde und schuf ein hochmodernes Schulhaus

Buchbach – Die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule Buchbach ist nach fast neun Jahren Bauzeit abgeschlossen. Die Schule wurde zwar nicht neu errichtet, sieht aber aus wie ein Neubau und ist Corona-konform ausgestattet: Alle Räume sind an die Lüftungsanlage angeschlossen.

Verlässliche Bildungsangebote

Bürgermeister Thomas Einwang betonte bei der feierlichen Einweihung, dass es eine grundlegende Anforderung an die Kommune sei, Bürgern eine familienfreundliche Infrastruktur, mit hochwertigen und verlässlichen Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsangeboten für Kinder zur Verfügung zu stellen. Er blickte zurück auf den langen Weg von der Entscheidung zur Generalsanierung mit den großen finanziellen Herausforderungen für die Gemeinde.

So gut wie neu für 5,5 Millionen Euro

„Dank der guten Rahmenbedingungen der letzten Jahre mit guten Steuereinnahmen, niedriger Zinsphase und einer ansprechenden Förderung von insgesamt knapp drei Millionen Euro aus fünf Förderprogrammen des Freistaats Bayern, konnte das Gesamtprojekt mit Gesamtkosten von 5,5 Millionen Euro in drei Bauabschnitten durchgeführt werden.“

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Mit der Sanierung sei die Schule zusätzlich mit einer PV-Anlage für den Eigenstromverbrauch, einer zentralen Lüftungsanlage und vor kurzem auch noch mit einem Glasfaseranschluß ausgestattet worden, womit sie auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse, auch hinsichtlich Corona, sei.

Ein ganzes Dorf muss die Kinder erziehen

Er stellte fest: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen, im übertragenen Sinne musste die ganze Gemeinde zusammenhelfen um die Generalsanierung und Erweiterung unserer Buchbacher Grund- und Mittelschule verwirklichen zu können.“

Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag sprach von einer „Fast schon-Wohlfühl-Oase für die Kinder“. Kommenden Generationen werde damit ein Zuhause und eine Zukunft geboten. Gerade die Pandemie zeige, wie wichtig eine funktionierende Schule sei, in der Kinder nicht nur miteinander, sondern auch voneinander lernen könnten. Sie lobte das Lehrerkollegium, das Großartiges leiste und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass in der Buchbacher Schule den Kindern das Singen ohne Maske im Freien ermöglicht werdem und dass die Schule den Oberbayerischen Integrationspreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten habe.

Der richtige Ort zur Entwicklung von Talenten

Schulamtsdirektor Hans Wax sprach von vorausschauende Schulpolitik, mit einem leistungsfähigen Schulzentrum für die Gemeindebürger. Diese Schule in Buchbach sei im nördlichen Landkreis ein wahrhaft Kleinod geworden und er sei überzeugt, es stehe auch in Buchbach weiterhin wohl, um Luther zu zitieren.

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Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber nannte die Grund- und Mittelschule Buchbach einen Ort, an dem jeder seine Talente entwickeln kann.

Architekt Karl-Heinz Kammerer (rechts) übergibt den Schlüssel an Schulleiter Simon Dörr.

Architekt Karl-Heinz Kammerer erinnerte daran, dass es noch zu Zeiten von Bürgermeister Hans Rambold und Schulamtsdirektor Franz Holzner, eine Schulbegehung gab, wo dieser feststellte: „Wenn ihr die Toiletten nicht herrichtet, dann sperr ich euch die Schule“. Dies war hart, so Kammerer, war aber der Anlass, dass die Beratungen, vor allem auch vor den dann in der Folge unterschiedlichen schulpolitischen Entscheidungen, mit einem Sanierungskonzept unter Einbeziehung des heutigen Kulturhauses, begonnen haben. Er übereichte Schulleiter Dr. Simon Dörr den Schlüsselzum Schulhaus.

Das komplette EDV-Paket vorhanden

Dörr freute sich, dass für die Schüler nun beste Voraussetzungen nicht nur durch große Räume mit Flüsterdecken, eingebauten Lüftungsanlagen, CO2-Ampeln und neuer Möblierung, geschaffen wurden. Mit der IT-Ausstattung, digitalen Tafeln, Wlan, Glasfaseranschluss, Server und Schüler- und Elternsoftware sei die Schule modern ausgestattet. Damit seien die besten Voraussetzungen geschaffen, dass die Schüler, Lehrer, alle Mitarbeiter gerne zur Schule gehen. Wie sehr sich diese Anstrengungen gelohnt haben, so Dörr, konnte in der Zeit der Schulschließungen und dem Wechselunterricht bzw. Unterricht mit Mindestabstand, gesehen werden.

Bloß nicht ausruhen

Ausruhen, betonte Dörr, dürfe man sich nicht. „Wir wollen den Herausforderungen im Sinne der Kinder gerecht werden, stellen uns diesen gerne, werden die Digitalisierung und Unterrichtsentwicklung der Schule weiter innovativ vorantreiben.“

Lange Geschichte der Sanierung

Die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule Buchbach wurde in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt wurde der Nordtrakt von 2012 bis Juli 2013, in einem zweiten Bauabschnitt der Osttrakt mit Erweiterung von August 2013 bis September 2014 in Angriff genommen und Ende Oktober 2014 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Nach einer Pause und der zu klärenden Frage, ob der Grundschultrakt überhaupt noch benötigt werde wurde nach der Feststellung der weiteren Notwendigkeit sieben Jahre später mit der Sanierung des Südtrakts der dritte und letzte Bauabschnitt fertiggestellt, seiner Bestimmung übergeben und durch Pfarrer Thomas Barenth gesegnet.

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