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Kultursommer auf Schloss Tüßling

Von der Tonne zum Tänzer – Irischer Rockstar Rea Garvey begeistert im Schlosspark Tüßling

Im zweiten Anlauf hat es geklappt – und wie: Rea Garvey begeisterte auf der Bühne im Schlossgarten von Tüßling.
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Im zweiten Anlauf hat es geklappt – und wie: Rea Garvey begeisterte auf der Bühne im Schlossgarten von Tüßling.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Nachdem das Konzert von Rea Garvey in Tüßling zuerst Corona und dann einem Unwetter zum Opfer gefallen war, war diesmal alles gerichtet, das Konzert im Tüsslinger Schlosspark konnte bei besten Bedingungen über die Bühne gehen.

Tüßling – Nik Wallner, ein junger Musiker aus dem Tegernseer Tal, trat mit seinen Musikern als Vorband auf, vor allem das Lied „Landweilig“ – nicht ‚langweilig‘ ist gemeint – konnte überzeugen. Es geht darin um das Leben auf dem Land, wo fast alles geht – außer Handys und Internet und die nächste Stadt weit weg ist. Dennoch „ist dieses Kuhkaff das Woodstock“ für ihn, es wird ihm nie „landweilig“ – oder langweilig, wie auch immer.

Auf die Bühne mit Riesenapplaus

Dann betritt der Star die Bühne, Riesenapplaus, und es dauert nur drei Lieder lang, dann hat Rey Garvey sein Publikum in der Tasche: „Kiss me“, „Beuatiful life“ und „Is it love?“ sind natürlich auch drei Superhits des sympathischen irischen Sängers, der mit einer kleinen Band auftritt – eine Violine, zwei Gitarren und ein Schlagzeug reichen völlig aus, dass die Fans ausflippen und von Anfang an mittanzen und mitsingen.

Rea Garvey sagte: „Wir waren schon mal da – jetzt sind wir wieder da“. Er bedankte sich bei der ebnfalls anwesenden Hausherrin, Gräfin Stephanie von Bruges Pfuel habe es möglich gemacht, dass die Kultur am Leben bleibt.

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Mit „Hey, hey, hey“ und „Water“ geht es weiter, bevor Rea Garvey von der Bühne springt und sich unter die Zuschauer mischt. So wie auf seinen früheren Touren, den „Yellow Jacket Sessions“ holt er sich Gäste auf die Bühne, die mit Maske auf einer roten Couch Platz nehmen und das dortige Geschehen hautnah verfolgen dürfen: Sara ( 8) und Malte (9) waren beabsichtigt, es kamen auch noch die gleichaltrigen Teresa und Amelie dazu – „fast eine irische Familie“ meint Garvey, der mit sieben Schwestern aufgewachsen ist. „Ihr seid die Zukunft!“ – diese Botschaft gibt Rea den Kindern auch mit auf den Weg.

Mit „Supergirl“ bringt Rea Garvey den wohl größten Hit seiner früheren Band Reamonn auf die Bühne. Wer auf eine Pause wartet, hat sich verrechnet – es gibt keine. Rea Garvey spielt knappe zwei Stunden am Stück. Er spielt nicht nur, er tanzt auch. Laut seiner Auskunft war er am Anfang seiner Tour „eine Tonne“, jetzt habe er bereits sechs Kilogramm abgenommen.

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Mit seinen „Are you ready-Fragen“ heizt er die Stimmung weiter an, die vielfarbige Lichtshow tut ihr Übriges. Der Ire stellt auch sein neuestes Lied vor: „Vize – the one“, mit „Colour me in“ und „Oh my love“ setzt der sympathische Künstler den Abend fort. Der Mann von der grünen Insel verfügt auch über einen feinen Humor, als er die vom Getränkestand zurückkehrende Gräfin von Bruges Pfuel entdeckt, fragt er sie doch glatt: „Gräfin, hast Du nur Bier für Dich gekauft?“ und schon bekommt er einen Becher überreicht.

Hoffen auf ein Wiedersehen

Auch sein mit irischem Akzent gefärbtes Deutsch macht Rea Garvey zu einem absoluten Sympathieträger hier in Tüßling und wohl bei all seinen Konzerten. Seine legere Kleidung gefällt den Fans: Ein schwarzes T-Shirt mit farbigen Motiven, auf der Rückseite ein Smiley. Dazu trägt er eine schwarze Trainingshose mir rot-weißen Streifen. Das Konzert befindet sich mittlerweile im Zugabenmodus,

Bei „The One – The Irish Remix“ ist die Bühne ganz in – typisch irisches – grünes Licht getaucht, die Violine dominiert im Hintergrund, „Pretty“ und „Can:t say no“ bilden den krönenden Abschluss eines Konzerts, von dem man mit einem „Wow-Gefühl“ nachhause geht.

Der sympathische Ire hat alles gegeben, hat absolut überzeugt. Man freut sich auf ein baldiges Wiedersehen auf einem Konzert mit Rea Garvey.

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