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Von der Blindenführung bis zum Patiententransport

Eine Übung auf dem Bewerbertag zeigt (von links nach rechts) Sven Riedel, Daniel Lex, auf dem Stuhl Lara von Löwenfeld, dahinter Rebecca Seibl, daneben Uli Oberpichler und an der Scheibe lehnend Maximilian Poljanski in Aktion.
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Eine Übung auf dem Bewerbertag zeigt (von links nach rechts) Sven Riedel, Daniel Lex, auf dem Stuhl Lara von Löwenfeld, dahinter Rebecca Seibl, daneben Uli Oberpichler und an der Scheibe lehnend Maximilian Poljanski in Aktion.

Mühldorf. – Beim Bewerbertag für die Ausbildung der Notfallsanitäter im BRK-Kreisverband sammelten zehn junge Leute wertvolle Erfahrungen; bei Übungen wie Blindenführung und Konfliktgesprächen, einem Patiententransport mit dem Tragestuhl auf der Treppe, einem schriftlichen Test sowie einen Hindernislauf mit kompletter Ausrüstung.

Um die Hygienemaßnahmen einhalten zu können, fand die Veranstaltung unter der Leitung von Ausbilder Sven Riedel in zwei Gruppen statt. Unterstützt wurde Riedel tatkräftig von den Praxisanleitern und Begleitern der Rettungswachen des Kreisverbandes und den Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres.

Um den zehn Bewerbern den Alltag eines Notfallsanitäters zu vermitteln, wurde ihnen einiges abverlangt. Während die Einzelgespräche mit Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier, Rettungsdienstleiter Helmut Zerrer und dessen Stellvertreter Franz Kolm geführt wurden, fanden im und um das Rot Kreuz Haus in Mühldorf die verschiedenen Übungen statt.

Durch sie sollten die zukünftigen Auszubildenden einen Eindruck bekommen, wie wichtig neben fundiertem medizinischen Fachwissen auch die körperliche Fitness und hohe Sozialkompetenz in dem anspruchsvollen Ausbildungsberuf sind. Vertrauensvolle Teamarbeit ist eine absolute Grundvoraussetzung, ebenso wie konzentriertes Arbeiten in Stresssituationen.

Trotz hoher körperlicher Beanspruchung wird von den Notfallsanitätern erwartet, in Konfliktsituationen professionell und sicher zu handeln.

Die jungen Teilnehmer des Bewerbertags ließen sich davon nicht abschrecken und hatten neben den Herausforderungen auch jede Menge Spaß.

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