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Heimatmusik in Mühldorf

Endlich wieder Volksmusik im Haberkasten: Heimische Künstler und Publikum feiern die Tradition

Ein unterhaltsames Intermezzo boten „Jetz auf glei Musi“: (von links) Maria Haupt (Kontrabass), Michael Wiefarn (Steirische Ziach), Magdalena Geiger (Harfe) sowie Sophia Strasser und Isabella Rompf (Geigen). Jaensch
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Ein unterhaltsames Intermezzo boten „Jetz auf glei Musi“: (von links) Maria Haupt (Kontrabass), Michael Wiefarn (Steirische Ziach), Magdalena Geiger (Harfe) sowie Sophia Strasser und Isabella Rompf (Geigen). Jaensch
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Auch Volksmusiker mussten lange darben, ihre großen Auftritte im stets ausverkauften Haberkasten fielen zuletzt aus. Jetzt durften sie wieder aufspielen – und gar zünftig wars.

Mühldorf – Einen Volksmusikabend mit guter Musik, feinem Gesang und vielen Informationen boten die Heimatpfleger Dr. Reinhard Baumgartner und Reinhard Albert dem Publikum nach über 18 Monaten Enthaltsamkeit. Der Innenhof des Haberkasten war – natürlich Coronakonform bestuhlt – gut besucht.

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Ganze elf Musikgruppen hatten die Veranstalter gewinnen können. Sie alle waren aus der näheren Umgebung und boten „eine große Bandbreite musikalischer Tätigkeit in unserer Region“, wie es Baumgartner ausdrückte. „Ihr werd´s schaun, was ihr zum Hören kriegts“, fügte er außerdem hinzu.

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Den ersten Teil bestritten sieben Gruppen, die aus Mühldorf oder ganz aus der Nähe stammen. Mit einem schmissigen Lied eröffneten die „Oarkarrer“ den Abend. Zu den vier Blechblasinstrumente, dazu Harfe und Steirische, klangen die drei Zithern mit Kontragitarre der Mühldorfer „Saitenvierer Zithermusi“ eher stad, aber ebenfalls temperamentvoll.

Auch mit von der Partie: Die Oarkarrer Musi: (von links) Konrad Eberl (Tuba), Waltraud Wierer, Gerhard Friedrich, Sepp Bettstetter, Gertraud Bettstetter und Herbert Wierer.

Wohlklingende Jodler

Das Männerquartett „Westacher Sänger“ beendete manche seine Lieder von Heimat und Brauchtum mit wohlklingenden Jodlern. Eine junge vielseitige Gruppe sind die „Jetz auf glei Musi“. Mit zwei Geigen, Harfe, Bass und Steirischer brachten sie musikalische Leckerbissen zum Vortrag. Nur mit Zither, Geige und Contragitarre zeigte das Trio „Wies-mühldorfer Musi“ ebenfalls bairische Volksmusik auf höchstem Niveau.

Veranstalter als Gründer dabei

Die „Mühldorfer Saitenmusi“ und der „Mühldorfer Viergesang“, bei denen die Veranstalter als Gründer auch mitspielen, sind zwei wohlklingende Gruppierungen, die bei solchen Auftritten nicht fehlen dürfen.

In einem zweiten Teil kamen vier neue Musikgruppen zum Vortrag. Flotte, aber auch wunderschön feine Instrumentalstücke brachten die „Maxing Musi“ und die „Ornautaler Musikanten“ zu Gehör. Das Trio „Hölzlinger Dreigesang“, drei musikalische Schwestern, gefiel mit den Liedern aus bairischen Sammlungen.

Der Hölzlinger Dreigesang (von links) Christiane Haselbeck, Maria Königsbauser und Franziska Hieb begeisterte das Publikum.

Erstmals auf der Haberkastenbühne: Der Haager Viergesang

Ganz neu dabei war der „Haager Viergesang“, zwei Ehepaare, die eigene Lieder, schmissig und lustig, aber auch ernst und ausdrucksvoll zu Gehör brachten.

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Reinhard Albrecht und Dr. Reinhard Baumgartner, stellten die Gruppierungen und die einzelnen Vortragenden dem Publikum vor. Auch zu der Musikliteratur wussten sie viel zu sagen. Es waren die Oarkarrer, die jeweils die Eröffnung und das Ende der beiden Teile musikalisch verkündeten.

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