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Wieder Volksfeste in diesem Jahr?

Nachgefragt in den Kreisen Altötting und Mühldorf: „Planungen auf Hochtouren“

Wie ist der Stand der Dinge beispielsweise für die Altöttinger Hofdult und das Mühldorfer Traditionsvolksfest? Wir haben uns erkundigt.
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Wie ist der Stand der Dinge beispielsweise für die Altöttinger Hofdult und das Mühldorfer Traditionsvolksfest? Wir haben uns erkundigt.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Kreise Altötting/Mühldorf am Inn - Wird es heuer wieder etwas mit den beliebten Volksfesten in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn? Wir haben uns bei den Verantwortlichen erkundigt.

Update vom 31. März: So laufen die Planungen in Burghausen:

„Nach den positiven Signalen aus München stehen die Chancen also gut, dass die Burghauser Mai-Wiesn am 20. Mai eröffnet wird und bis zum 29. Mai mit einem attraktiven Programm zahlreiche Besucher anlockt. Die Planungen für die 52. Burghauser Mai-Wiesn laufen bereits auf Hochtouren. Der Werbering Burghausen ist positiv gestimmt, dass das größte Volksfest im Landkreis seinem Namen bald wieder aller Ehre macht“, so Simone Mayer, Geschäftsführerin des Werbering Burghausen, der die Mai-Wiesn organisiert. „Wir sind sehr froh, starke Partner wie die Privatbrauerei Wieninger, Festwirt Römersperger-Richter und die Wiesn-Stadl-Wirte Meisinger-Menalo an unserer Seite zu haben, die fest hinter dem Werbering Burghausen als Veranstalter stehen. Auch der Erste Bürgermeister Florian Schneider der Stadt Burghausen hat uns bereits grünes Licht gegeben, die Planungen wieder aufzunehmen.“

Vorbericht

Kreise Altötting/Mühldorf am Inn - „Die Stadt Altötting ist in engem Kontakt mit den Festwirten. Diese haben zwar bereits im Herbst vergangenen Jahres den Zuschlag erhalten, jedoch hat man in Absprache mit der Stadt entschieden, angesichts des Infektionsgeschehens auf hohem Niveau die neuen Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung abzuwarten. Diese Entscheidungen müssten dann in das Konzept für die Altöttinger Hofdult eingearbeitet werden“, berichtet Christine Kukula, Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit. Zeitpunkt für eine Entscheidung sei die Zeit nach Ostern. „Letztlich ist vor allem der organisatorische und finanzielle Aufwand abzuwägen, je nach Rechtslage beziehungsweise den neuen Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung. Seitens der Stadt ist man bemüht, das traditionsreiche Volksfest mit seinen vielen Freunden und Gästen durchführen zu können.“

„Die Stadt plant optimistisch und die Verträge sind bereits geschlossen“, so wiederum Heike Wienzl vom Referat Kultur und Stadtmarketing der Stadt Neuötting, „Mit der Neuöttinger Marktdult feiert die Stadt Neuötting vom 12. bis 17. August 2022 wieder ihr traditionelles Volksfest und lädt die gesamte Bevölkerung ein. Wie der Name schon sagt, wird der Schwerpunkt nach der zweijährigen Dultpause besonders auf das Markttreiben auf dem Festplatz gelegt.“ Auch in Burghausen haben die Verantwortlichen des Werberings bereits angekündigt, dass die Maiwiesn wieder ab Freitag, den 20. Mai stattfinden soll.

Volksfeste in den Kreisen Altötting und Mühldorf 2022: Der Stand der Dinge

Auch im Nachbarlandkreis Mühldorf am Inn laufen die Planungen. „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, in diesem das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Mühldorfer Traditionsvolksfest durchführen zu können“, erklärt Erster Bürgermeister Michael Hetzl (UM). „Die Planungen und Vorbereitungen laufen aufgrund der Größe dieser Veranstaltung bereits seit längerer Zeit auf Hochtouren“, ergänzt Walter Gruber, Volksfestorganisator der Kreisstadt. „Natürlich fahren wir aufgrund der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie, den derzeit sehr hohen Inzidenzzahlen und dem Kriegsgeschehen in der Ukraine auf Sicht“, so der Erste Bürgermeister weiter. „Wir müssen gegebenenfalls sehr kurzfristig auf weitere gesetzliche Änderungen beziehungsweise Einschränkungen reagieren, sind aber zuversichtlich, mit unserem Sicherheitskonzept das diesjährige Traditionsvolksfest durchführen zu können.“

„Es ist uns auch in diesem Jahr, nach zweijähriger Pause gelungen, wieder einen attraktiven und familienfreundlichen Festplatz zu planen beziehungsweise zu gestalten. Auch sind wir bereits seit längerer Zeit im ständigen Kontakt mit den drei Brauereien, den Festwirten, den Schaustellern und den Betreibern der Verkaufsstände“, so Volksfestorganisator Gruber. „Aufgrund der vor kurzem in Kraft getretenen 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist ja nicht nur das Verbot von Volksfesten und Jahrmärkten aufgehoben worden, sondern es gelten dabei auch keine Zugangsbeschränkungen mehr“, schließt Hetzl, „Da auf die Ausweisung ganz Bayerns als Hotspot verzichtet wurde, wird die Maskenpflicht, aller Voraussicht nach auch für Festzelte fallen!“

Planungen laufen auch in Waldkraiburg und Gars

„Ja, wir planen aktuell das Volksfest 2022. Die Vorplanung ist weitestgehend abgeschlossen und wir arbeiten gerade an weiteren Details“, berichtet wiederum Stephanie Till, Pressesprecherin der Stadt Waldkraiburg. Bereits Ende 2020 war offiziell die Nachfolge des bisherigen Volksfest-Wirts, Jochen Mörz beschlossen worden. Künftig soll das Festzelt der Industriestad Peter Schöniger von der Firma H.u.P. Schöniger betreuen. Auch beispielsweise aus Gars am Inn gibt es bereits erste Äußerungen zum Stand der Planungen. Dort sind Festwirt Jürgen Hanetzok und Bürgermeister Robert Otter in regem Austausch.

Nach zwei Jahren Corona-Pause war am Samstag des vergangenen Wochenendes das erste Volksfest in Bayern eröffnet worden: Auf dem Frühjahrsvolksfest in Würzburg stach Oberbürgermeister Christian Schuchardt unter dem Jubel der Besucher im Festzelt das erste Fass an. Ehrengast war auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der danach eine Runde Riesenrad fuhr. Der Bayerische Brauerbund bezeichnete Überlegungen zu einem erneuten Aussetzen von Volksfesten wegen des Ukraine-Kriegs als „verheerendes Signal“. Gerade würden die Vorbereitungen der Volksfeste 2022 anlaufen, in allen bayerischen Regionen würden sie mit Freude erwartet. Nach zwei Jahren Corona-Pause und Absagen aller Volksfeste sei es für die vielen ehrenamtlich arbeitenden Kulturschaffenden bereits heute schwierig, den Nachwuchs und die Organisationsteams ohne Auftritte für Proben zu motivieren und für die aufwändige Vorbereitung der geplanten Veranstaltungen bei der Stange zu halten. Ein neuerlicher Rückschlag, so befürchtet der Brauerbund, könne für viele gerade kleinere Feste ein Aus auf Dauer bedeuten.

hs

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