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Neugestaltung des Sümögeländes in Mühldorf

„Mühldorf braucht mehr Parkplätze“: Aktionsgemeinschaft unterstützt Umgestaltung am Sümögelände

Die Stadt braucht mehr Parkplätze. Davon ist die Aktionsgemeinschaft überzeugt und unterstützt deshalb die Pläne der Stadt für das Sümögelände.
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Die Stadt braucht mehr Parkplätze. Davon ist die Aktionsgemeinschaft überzeugt und unterstützt deshalb die Pläne der Stadt für das Sümögelände.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Unterstützung für die Umgestaltungspläne des Sümögeländes hat die Stadt jetzt von der Aktionsgemeinschaft „Mühldorf vor Ort“ erhalten. Das sind die Gründe.

Mühldorf – „Wir befürworten natürlich ein solch geplantes Parkhaus wie von der Stadt Mühldorf angestrebt“, erklärte Vorsitzender Christian Kühl. Die Aktionsgemeinschaft vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von 50 Mitgliedern in Mühldorf.

Viele Kunden von außerhalb

Die Notwendigkeit für den Bau dieser Parkhäuser begründet Kühl mit vorliegenden Erhebungen der Stadt und stellt sich hinter die Ergebnisse einer Befragung von Anwohnern, Mitarbeitern und Kunden. „Die allermeisten Mitarbeiter kommen nicht aus Mühldorf, sondern aus den Nachbarlandkreisen oder aus dem Mühldorfer Umland“, sagt Kühl. „Einen Öffentlichen Personennahverkehr gibt es nicht in dem Umfang, dass hier jeder Mitarbeiter problemlos auf das Fahrzeug verzichten kann“, sagt er.

Viele freie Stellen

Kühl geht nach einer Anfrage bei der Agentur für Arbeit davon aus, dass die Firmen in der Innenstadt vom Bekleidungsgeschäft über die Arztpraxis bis zur Metzgerei 50 offene Stellen haben. „Man kann noch von mindestens 100 benötigten Parkplätzen ausgehen, da nicht alle Stellen über die Agentur für Arbeit ausgeschrieben werden, sondern auch über andere Plattformen angeboten werden. Werden diese Stellen nachbesetzt, brauchen wir hier mehr Parkplätze.“ Außerdem würden in der Stadt neue Flächen erschlossen.

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Zwei Drittel der Kunden in der Innenstadt kommen nach Angaben Kühls von außerhalb Mühldorfs, Kühl und beruft sich bei der Einschätzung auf eine Umfrage unter Geschäften. Zehn Geschäftsinhaber hätten ihm eine Postleitzahlauswertung aus ihrem Kundenkartensystem zur Verfügung gestellt.

Öffentlicher Nahverkehr reicht nicht aus

„Das bildet den Kundenstrom ziemlich gut ab“, glaubt er. Ein Viertel aller Kunden komme nicht aus dem Landkreis, sondern von außerhalb. „Das heißt aber auch, dass diese Kunden in aller Regel mit dem Fahrzeug kommen und hier parken müssen“ Der Suchverkehr zu Stoßzeiten sei für viele Kunden frustrierend und manchmal sogar ein Hemmnis, nach Mühldorf zu kommen.

Händler setzen auf vernünftigen Dialog

Kühl betont ausdrücklich, dass er auf einen „vernünftigen Dialog“ setze. „Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn eine Unterschriften-Aktion zu starten, ohne sich vorher alle Protagonisten anzuhören oder mit Ihnen mal zu reden, das ist keine bürgernahe Politik“, kritisiert er die Initiatoren des Bürgerbegehrens.

Gegen statisches Blockieren

„Auch ist ein statisches Blockieren oder in Frage stellen des Projektes kein Gangbarer weg.“ Kühl ist überzeugt: „Wir brauchen das Parkhaus dringender den je, um langfristig einen attraktiven Handelsstandort anbieten zu können, in den investiert werde.

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