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Viel mehr als nur den Marsch geblasen

Fingerzeig auf hohem Niveau: Sepp Eibelsgruber dirigierte die Blaskapelle Altmühldorf nach der Pause.
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Fingerzeig auf hohem Niveau: Sepp Eibelsgruber dirigierte die Blaskapelle Altmühldorf nach der Pause.

Über 400 Besucher, ein abwechslungsreiches Programm und tolle Musik: Das Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf ließ einmal mehr keine Wünsche offen.

Mühldorf - Seit Jahren ist das Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf nicht nur fester Bestandteil im Kulturkalender der Stadt, sondern zugleich das erste gesellschaftliche Ereignis des Jahres. Auch heuer war die Mehrzweckhalle in Altmühldorf mit über 400 Besuchern bestens gefüllt - bereut hat sein Kommen mit Sicherheit niemand.

Denn was die Blaskapelle um ihren Vorsitzenden Sepp Bernhart und die Dirigenten Josef Terre und Sepp Eibelsgruber auch heuer wieder auf die Beine gestellt hat, konnte sich mehr als sehen und vor allem hören lassen.

Den Auftakt machte auch diesmal der Nachwuchs. Weit über 30 junge Musiker gehören der Jugendblaskapelle Altmühldorf an. Auf dem Programm stand unter der Leitung von Josef Terre unter anderem die Polka "Junge Tenöre" mit den Solisten Alexander Sinkovicz und Michael Woidich sowie der "Trumpet Train", dem die Solisten Barbara Hein, Alexander Ring und Kilian Mooshammer ordentlich einheizten. "Es ist kaum zu glauben, dass ein Elfjähriger seiner Trompete schon solche Töne entlockt", würdigte die amtierende Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag in ihrer kurzen Neujahrsansprache das Engagement um die Nachwuchsarbeit.

Dass die "Großen" nicht nur Blasmusik im traditionellen Sinn beherrschen, stellten sie anschließend unter Beweis - allem voran mit dem Jazz-Stück "Birdland" und der Klezmer-Nummer "Rabbi Jacob".

Nach der Pause übernahm Sepp Eibelsgruber das Dirigentenpult, der "Bodensee Polka" folgte der Marsch "Abel Tasman", ehe es ins große Finale ging: mit "Heidi" von "Django 3000", gesungen im Duett der Brüder Josef und Thomas Enzinger, und "Gabrielas Song", in feinstem Schwedisch von Hedi Stenger interpretiert.

Mit russischen Impressionen ("Vom Don zur Wolga") sowie zwei Zugaben verabschiedeten die Altmühldorfer Blasmusiker ihr Publikum ins neue Jahr - mit den besten Wünschen. Und wohl wissend, dass laut Ilse Preisinger-Sontag "in diesem Jahr nicht alle Wünsche für alle Besucher im Saal in Erfüllung gehen werden. Denn im März ist Kommunalwahl." ha

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