Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Verwirrung am Ampfinger Bahnhof

Irene Karstens mit ihrem Mann Dr. Karsten Karstens auf der Baustelle des Ampfinger Bahnhofs. Foto aMG
+
Irene Karstens mit ihrem Mann Dr. Karsten Karstens auf der Baustelle des Ampfinger Bahnhofs. Foto aMG

Ampfing ist derzeit eine einzige Baustelle. Vor allem Reisende mit der Bahn haben am Bahnhof viele (Um-)Wege zu gehen. Nicht immer sind diese leicht zu finden.

Ampfing - Seitdem der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing begonnen hat, wird auch am Ampfinger Bahnhof kräftig gebaut. Die Bahnsteige werden umgebaut und eine neue Unterführung wird errichtet. Deswegen ist es den Fahrgästen nicht mehr möglich, die Gleise wie früher auf dem direkten Weg zu überqueren.

"Äußerst ärgerlich" findet Irene Karstens (74) aus Aschau vor allem die schlechte Beschilderung: Nur wenige kleine Schilder würden Reisewilligen den Weg zu dem hinteren Gleis weisen, beklagt die Rentnerin. Baustellenbedingt werden die Fahrgäste derzeit auf der Münchner Straße Richtung Mühldorf gelotst, müssen dann nach etwa 400 Metern rechts unter der Unterführung durch und die gleiche Strecke auf der anderen Seite wieder zurücklegen. "Für jemanden der nicht gut zu Fuß ist, ist das eine weite Strecke und nicht in den angegebenen fünf Minuten zu bewältigen", findet die 74-Jährige.

Die angebrachten Bodenmarkierungen sind insofern nicht sonderlich hilfreich, da sie aus der Entfernung nicht zu erkennen sind. Nicht viel besser ergeht es ankommenden Zugfahrern: Nur durch eine Notitz im Schaukasten werden sie daraufhin gewiesen, wie sie den Bahnhof verlassen können. Dass diese Information aber nicht immer lesbar ist, stellte Irene Karstens fest, als sie ihre Tochter vom Bahnhof abholen wollte.

Ihre Tochter stand auf dem gegenüberliegenden Gleis und wusste zunächst nicht, wie sie zu ihrer Mutter gelangen sollte. "Sie hat in den Schaukasten gesehen, konnte aber nichts darin erkennen, weil der von innen beschlagen war. Wenn man an der Wand einfach einen großen Pfeil aufhängen würde, könnten die Leute den Ausgang besser finden", moniert Irene Karstens.

Sie fordert auch, dass vor dem Bahnhofsgebäude eine Skizze angebracht wird, die den Weg bis zur Unterführung besser beschreibt. "Viele Leute verpassen deswegen ihren Zug! Sie stehen an dem vorderen Gleis und wissen nicht, wie sie hinüber kommen sollen!"

Die Firma Waldhelm, die die Bauarbeiten durchführt, ist laut Bauleiter René Müller auch für die Beschilderung der Umleitung zuständig. Jedoch müsse erst die Deutsche Bahn die Anweisung zu einer Änderung geben, vorher könne nichts gemacht werden.

Laut der Bahn wurde eine ausreichende Beschilderung in Auftrag gegeben. Den Beschwerden werde aber nachgegangen. sag

Kommentare