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Engagierte kümmern sich um Mobilitätsprobleme

Verkehrsclub Deutschland gründet Kreisgruppe in Mühldorf-Altötting

Die Gründungsversammlung musste wegen der Corona-Lage kurzfristig ins Internet verlegt werden.
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Die Gründungsversammlung musste wegen der Corona-Lage kurzfristig ins Internet verlegt werden.

Verkehrsprobleme beschäftigen die Bürger zunehmend, weshalb der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gegründet wurde. Einige der Mitglieder des Verbands in den Landkreisen Altötting und Mühldorf haben sich nun zu einer Kreisgruppe zusammengeschlossen.

Mühldorf/Altötting – Sie wollen mit der Unterstützung des Verbandes die lokale Verkehrswende voranbringen.

Neun Mitglieder aus beiden Landkreisen sowie weitere Interessierte nahmen bei der Gründungsveranstaltung online teil. Sie wurden begrüßt von Bernd Sluka, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des Verkehrsclub Bayern. In seiner Einführung fasste er die Ziele des seit 1986 bestehenden Verbandes zusammen, der unter dem Motto „Mobilität für Menschen“ steht. Ein Erfolg der Lobbyarbeit ist die Einführung der Bahncard durch die Deutsche Bahn im Jahr 2003.

Aktuell setzt sich der VCD für ein Bundesmobilitätsgesetz ein, das klare Zielsetzungen für die Verkehrspolitik, auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten, beinhalten soll. Der Verband ist aber nicht nur auf Bundesebene aktiv, sondern spielt auch auf Landes- und kommunaler Ebene eine wichtige Rolle als anerkannter Fachverband und bei der Beratung lokaler Initiativen.

Interesse am landkreisübergreifenden Austausch

Bei der anschließenden Teilnehmervorstellung wurde das gemeinsame Interesse am landkreisübergreifenden Austausch und an der Zusammenarbeit deutlich. Gleichzeitig zeigte sich eine Vielfalt an Expertise und Erfahrungen zu verschiedenen Themen, auf denen die Gruppe aufbauen kann.

Es gab bereits in den achtziger und neunziger Jahren einen VCD-Kreisverband Altötting- Mühldorf, später eine Kreisgruppe Altötting, die unter ihrem Vorsitzenden Alfred Huber aus Kirchweidach aktiv war. Aus gesundheitlichen Gründen musste Huber diese Funktion aber aufgeben. Er freut sich nun über den Neubeginn.

Im Anschluss an die Darstellung der Voraussetzungen und Regelungen für Kreisgruppen im VCD durch Sluka votierten die Anwesenden einstimmig für die Gründung der Gruppe. Als Ansprechpartnerin wurde Adelheid Kückelhaus aus Mühldorf gewählt.

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In einer ersten Ideensammlung nannten die Teilnehmenden vor allem die Themen Verkehrsberuhigung, Tempo 30, Rad- und Fußwege, Fahrradnetz sowie ÖPNV und Carsharing.

Über die Ziele, Schwerpunkte und Vorgehensweisen wollen die Mitglieder bei ihrem nächsten Treffen am Mittwoch, 5. Januar, entscheiden. Dazu sind auch weitere Mitglieder sowie Interessierte herzlich eingeladen. Sie können sich unter mue-aoe@vcd-bayern.de anmelden. re

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