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Abschied nach zwei Jahrzehnten

Vergelt’s Gott, Pfarrer Karlic! Langjähriger Priester verlässt Obertaufkirchen

Abschied von Pfarrer Karlic beim Einzug in die Kirche. Die Fahnenabordnungen waren gekommen. Die Ministranten verabschiedeten sich mit einem Dankesplakat.
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Abschied von Pfarrer Karlic beim Einzug in die Kirche. Die Fahnenabordnungen waren gekommen. Die Ministranten verabschiedeten sich mit einem Dankesplakat.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Mit einem großen Dankesplakat standen die Ministranten vor der Kirche zum Abschied von Pfarrer Jozo Karlic. Die Fahnenabordnungen des Ortes waren gekommen und bildeten eine Gasse. Zu Kirchenglocken sangen alle, die vor der Kirche warteten, für Pfarrer Karlic ein stimmungsvolles „Kein schöner Land“.

Obertaufkirchen – Pfarrer Karlic hielt seinen Abschiedsgottesdienst am Christkönigfest. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ulrich Stimmer las aus der Offenbarung des Johannes. Pfarrer Karlic zitierte aus dem Evangelium nach Johannes und bezog sich in seiner Predigt darauf. Noch einmal legte er den Gläubigen das Reich Gottes ans Herz.

Bei der Predigt auch getadelt

Viele in der – nach Abstandsregeln – voll besetzten Kirche nahmen an der Eucharistiefeier teil. Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue) sprach Dankesworte. Pfarrer Jozo Karlic habe mit zwei Jahrzehnten einen wesentlichen Teil seines Lebensweges in Obertaufkirchen verbracht. Er hinterließe Spuren. Der Bürgermeister lobte die Verdienste des Pfarrers und hob vor allem heraus, dass er das Wohl des Kindergartens im Auge hatte und die Renovierung der Pfarrkirche. „Dazu hielt er jedes Wochenende eine heilige Messe!“ Seine ruhige und tiefgründige Art habe gefallen und dass er sich mit den Menschen auseinandersetzte. Auch werde man sich an seine Sportbegeisterung erinnern. Er überreichte ihm zum Abschied ein gemaltes Bild der Pfarrkirche.

Pfarrverbandsvorsitzender Ulrich Stimmer und Annemarie Narat überreichen Abschiedsgeschenke an Pfarrer Karlic.

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Katholischen Glauben unermüdlich verdeutlicht

Ulrich Stimmer sprach im Namen der Pfarrei seinen Dank dafür aus, den katholischen Glauben unermüdlich verdeutlicht zu haben. Energisch habe er gepredigt, dass die Menschen immer mehr dem Irrglauben folgen und habe den wichtigen Stellenwert der heiligen Messe hervorgehoben. Er habe es geschafft, „dass im Pfarrverband im Vergleich zu anderen Pfarreien immer noch guter, vor der Coronakrise sogar sehr guter Messbesuch war“.

Pfarrer Jozo Karlic bei seiner letzten Messe in Obertaufkirchen

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Ein Fotoalbum mit Bildern aus den vergangenen Jahren

Stimmer verwies auf Annemarie Narat, die viel Zeit aufgewendet hatte für ein Fotoalbum mit Bildern aus den vergangenen Jahren. Er machte es Pfarrer Karlic zum Geschenk.

In Zukunft nur 30 Minuten entfernt

Weil noch nicht feststeht, wie es mit der Pfarrei weitergeht, freuten sich die Gläubigen darüber, dass Pfarrer Karlic in Zukunft zur Aushilfe kommen wird, wenn Not an einem Priester ist. Er geht in die Pfarrverbände Wartenberg und Reichenkirchen-Maria Thalheim, die nicht weit weg sind. Pfarrer Karlic freute sich, dass er „als Amtsperson so geschätzt wurde.“ Er habe keine Erfahrung mit Abschied. Aus seiner letzten Pfarrei in Argentinien habe er seinen Koffer genommen und sei zum Bus gegangen. Er dachte, sonst wäre es wirklich schwierig für ihn und für die Leute. Nun wäre er nicht 30 Stunden, sondern nur 30 Minuten entfernt. Es werde ein Wiedersehen geben. Er wurde mit großem Applaus verabschiedet und die Musik spielte die von ihm geschätzte Bayernhymne zum feierlichen Schluss.

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