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WENIGER MÜLL SCHWIMMT IM INN

VERBUND-Wasserkraftwerke bergen 2020 über 13.000 Tonnen Rechengut aus dem Inn

Gefahrenstoffe und Plastik werden an der Kraftwerksmauer angeschwemmt. Neben den Innwerken kümmert sich auch der Bezirksfischereiverein Mühldorf-Altötting mit seiner „Ramadama!“-Aktion um einen sauberen Inn.
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Gefahrenstoffe und Plastik werden an der Kraftwerksmauer angeschwemmt. Neben den Innwerken kümmert sich auch der Bezirksfischereiverein Mühldorf-Altötting mit seiner „Ramadama!“-Aktion um einen sauberen Inn.

13.041 Tonnen Rechengut wurden im vergangenen Jahr bei den Kraftwerken von VERBUND am Inn geborgen. Die angefallene Menge liegt um rund 37 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. Dabei wurde nicht nur Treibholz geborgen, sondern auch Plastik, Zivilisationsmüll und Gefahrenstoffe.

Töging – Der internationale Welt-Wassertag am 22. März soll das Bewusstsein für die Bedeutung sauberer Gewässer fördern. Wasserkraftwerke liefern nicht nur erneuerbaren Strom, sie reinigen auch die Flüsse.

Dabei bergen sogenannte Rechenreinigungsmaschinen den Müll, der an der Kraftwerksmauer angeschwemmt wird. Darunter ist auch Zivilisationsmüll, der nicht in den Inn, sondern in Mülltonnen gehört.

Fahrradreifen und Getränkedosen lagen am Inn-Ufer

Dass Gewässer als Müllhalde und Entsorgungsmöglichkeit genutzt werden, hat auch die Aktion „Ramadama!“ des Anglerbundes ISARIA München und des Bezirksfischereivereins Mühldorf-Altötting im November vergangenen Jahres gezeigt: Schaumstoffe, Getränkedosen, Glasscherben, Kronenkorken und sogar Fahrradreifen und Hygieneartikel, die zuvor achtlos am Inn-Ufer entsorgt wurden, konnten eingesammelt werden. Müll, der gar nicht erst ins Gewässer gelangt ist.

Plastik gelangt im Wasser in den Nahrungskreislauf

Regelmäßig werden Problem- und Gefahrenstoffe bei den Kraftwerken aus dem Wasser geholt. Von ihnen geht nicht bloß die Gefahr einer Gewässerverschmutzung aus. Wegen fehlender Warnhinweise stellen sie mitunter auch eine Gefahr für die Kollegen bei der Bergung aus dem Wasser dar.

Auch die richtige Entsorgung von Plastik erfüllt einen wichtigen Zweck. Die Kraft des Wassers zerkleinert Plastik bis in seine Mikrobestandteile. So gelangen Kunststoffpartikel in den Nahrungskreislauf der Flüsse und in die Meere.

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Der VERBUND stellt sicher, dass geborgenes Rechengut an einen qualifizierten Entsorger zur fachgerechten Behandlung übergeben wird.

Mehr Informationen zu Thema Mikroplastik in Gewässern gibt es online unter www.lfu.bayern.de.

Untersuchungen zum Thema Mikroplastik in Binnengewässern finden sich unter www.bkv-gmbh.de.

Den Geschäfts- und Umweltbericht von VERBUND gibt es außerdem unter www.verbund.com. (re)

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