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Strom sparen leicht gemacht

VerbraucherService Bayern und Landratsamt Mühldorf geben Tipps

Die zweite Gefriertruhe ist fast leer, der Trockner läuft halbvoll und der Computer ist dauerhaft im Stand-by-Modus: In vielen Haushalten ist der Stromverbrauch unnötig hoch. Deshalb gibt der VerbraucherService Bayern Tipps, wie jeder Strom sparen kann.

Mühldorf – Etwa 16 Prozent der in Privathaushalten genutzten Energie wird für Strom verbraucht. Mehr als ein Viertel davon entfällt dabei auf Kommunikations- und Informationstechnik wie Fernseher, Laptop, Spielkonsole und WLAN, gefolgt von Kühl- sowie Tiefkühlschränken. In vielen Haushalten ist der Verbrauch unnötig hoch. Die Energieberatung am Landratsamt Mühldorf und der VerbraucherService Bayern (VSB) im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) geben Tipps zum Stromsparen.

Sind Kühl- und Gefriergeräte in mehrfacher Ausführung vorhanden, steigt der Energieverbrauch enorm. „Leistet der Zweitkühlschrank zu Feierlichkeiten gute Dienste, nehmen Sie ihn anschließend wieder vom Netz“, rät Peter Pospischil, Energieberater beim VSB. Auch die optimale Kühltemperatur hilft, um den Stromverbrauch zu optimieren. So sollte der Kühlschrank auf maximal plus sieben Grad Celsius und das Gefriergerät auf minus 18 Grad Celsius eingestellt werden. Außerdem gilt regelmäßiges Abtauen: „Eisschichten erhöhen den Stromverbrauch deutlich“, so Pospischil.

Auch Trockner, Waschmaschine und Geschirrspüler verbrauchen viel Strom. Darum sollte man die Geräte nur voll ausgelastet nutzen und beispielsweise als Alternative zum Trockner die Wäscheleine nutzen.

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Strom lässt sich auch sparen, indem man das jeweils sparsamste Gerät nutzt. So verbrauchen Smartphones weniger Strom als Tablets, Tablets weniger als Laptops und Laptops weniger als ein PC. Um Stand-by-Verluste zu minimieren, helfen schaltbare Steckerleisten und Zeitschaltuhren.

Bei Beleuchtung solle man auf LED setzen. Und für die Umwelt gilt, den Strom am besten hauptsächlich dann zu verbrauchen, wenn viel regenerativer Strom im Netz ist: tagsüber und bei Wind.

Seit Jahresbeginn gibt es eine Kooperation des Landkreises Mühldorf mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB.

„Stromsparen schont den Geldbeutel und die Umwelt“, sagt Landrat Max Heimerl und ergänzt: „Das Angebot ist noch breiter und individueller geworden und deckt so das wichtige Thema Klima- und Energiemanagement bei Gebäuden auf vielfältige Weise ab.“ Neben der kostenlosen Energieberatung vom Landratsamt werden weitere Möglichkeiten angeboten wie eine kostenlose Online-Beratung sowie eine Telefonberatung.

Ein besonderer Service ist der „Energie-Check“, der gemeinsam mit einem Energieberater direkt Zuhause stattfindet.

Termine für alle Angebote können vereinbart werden unter der Telefonnummer 0800/809802400 sowie für die Energiesprechstunden vom Landratsamt Mühldorf bei Andrea Schuur unter Telefon 08631/699357.

re/JF

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