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Urlaub wäre so schön, wenn nur das Virus nicht wäre

Gisela Ripota
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Gisela Ripota
  • Kirsten Meier
    vonKirsten Meier
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Mühldorf. – Wegen Corona kein Urlaub an Ostern? Wir haben auf dem Mühldorfer Stadtplatz gefragt: Was halten Sie von Reiseeinschränkungen.

Heinrich Curtmann (68) aus Trostberg, Rentner

„Wir würden schon sehr gerne verreisen. Aber leider haben ja alle Hotels zu, so dass man sich nicht einmal innerhalb Deutschlands ein paar schöne Tage machen darf. Wir haben in ganz Deutschland Familie und Freunde. Diese vermissen wir schrecklich arg. Inzwischen fühlen wir uns wie im Gefängnis. Es ist schlimm, was den Leuten angetan wird. Uns wird unsere Freiheit genommen“.

Nadine Seifert (32) aus Mühldorf, Hausfrau

„Zumindest Auslandsreisen sollte man noch meiden. Mein Mann und ich haben immer gerne mit unserer Tochter etwas unternommen. Sie ist jetzt 14. Für Kinder ist es schlimm, dass sie eingesperrt werden. Wenn man zumindest in der Heimat mal in den Zoo dürfte, ins Museum, in einen Freizeitpark. Dann hätten die Kinder zumindest hier ein bisschen schöne Ferien. Man sah ja letztes Jahr in den Pfingstferien, was die Leute angerichtet haben. Sobald es eine Lockerung gibt, übertreiben es viele. Das Problem ist, dass viele Menschen nicht vernünftig sind und nur an sich denken. Dadurch wird ja nichts besser“.

Gisela Ripota (69) aus Mühldorf, Pensionärin

„Ich bin in meinem Leben sehr viel gereist. Heute brauche ich das nicht mehr so sehr. Ins Ausland reisen ist mir nicht mehr so wichtig, aber zumindest innerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz würde ich mich sehr gerne frei bewegen dürfen. Wenn ich reisen dürfte, würde ich vor allem meine Kinder und Enkelkinder besuchen. Ich komme aus Baden-Württemberg. Dort habe ich Familie und Freunde. Es ist klar, man leidet, dass man nicht einmal die eigene Familie sehen darf. Ich hoffe, dass es vielleicht doch noch Lösungen gibt, damit man die eigene Familie mal wieder treffen darf“.

Gudrun Wengler (59) aus Mühldorf, Vorstandsassistentin

„Ich finde es eigentlich in Ordnung. Das Problem ist, dass viele Menschen unvernünftig sind und gerne zur Übertreibung neigen, sobald etwas gelockert wird. Ich gehe auch sehr gerne auf Reisen, aber es ist noch zu früh, Reisen zu erlauben. Mein Mann und ich fahren gerne in die Berge oder ans Meer. Wenn wir es dürften, würden wir Ostern an die Nordsee fahren. Dieses Jahr würde ich ohnehin lieber mit dem Auto fahren als zu fliegen. Wenn die Menschen sich an die Vorschriften halten würden, bescheiden wären und Rücksicht nehmen würden, könnten wir Corona bestimmt besser in den Griff bekommen.“

Eva Kelldorfner (64) aus Mittergars, Bürokauffrau

„Ich finde es vernünftig. Wir haben seit Monaten Ausgangssperre. Wenn alles gelockert wird, strömen die Massen in den Urlaub und der Inzidenzwert schießt nach oben. Alles was wir uns mühevoll aufgebaut haben, wird dann durch so etwas wieder zerstört. Natürlich vermisse auch ich das Reisen. Ich habe mir im Herbst einen Campingbus gekauft, aber der muss leider zu Hause herumstehen. Reise ist ja in Ordnung, aber nur, wenn die Menschen auch vernünftig wären. Ich hoffe, bald mit meinem Campingbus nach Dänemark fahren zu dürfen. Solange das aber nicht möglich ist, akzeptiere ich das.“.

Gudrun Wengler
Nadine Seifert
Heinrich Curtmann
Eva Kelldorfner

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