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VIER VERLETZTE

Unfallserie auf schneeglatter Autobahn bei Rattenkirchen

Auf einem fast tausend Meter langen Teilstück der A94 in Richtung Passau kam es am Dienstag in der Früh auf Höhe von Rattenkirchen zu vier Unfällen.
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Auf einem fast tausend Meter langen Teilstück der A94 in Richtung Passau kam es am Dienstag in der Früh auf Höhe von Rattenkirchen zu vier Unfällen.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Der späte Wintereinbruch mit schneeglatten Fahrbahnen hat am Dienstag in der Früh zu einer Serie von Unfällen auf der A94 im Bereich der Anschlussstellen Schwindegg und Heldenstein geführt. In Richtung Passau musste die Autobahn für zweieinhalb Stunden gesperrt werden.

Rattenkirchen– Auf einem fast tausend Meter langen Teilstück ereigneten sich innerhalb von wenigen Minuten nicht weniger als vier Unfälle. Wie die Autobahnpolizei weiter mitteilte, eröffnete gegen 7.15 Uhr ein Hyundai-Fahrer aus Schwindegg die Serie der Kollisionen.

Glück im Unglück

Der 21-Jährige kam ins Schleudern und stieß gegen die rechte Leitplanke. 6500 Euro Sachschaden waren die Folge. Etwa 900 Meter weiter kam ein Mercedes-Fahrer, zu dem die Autobahnpolizei keine näheren Angaben machen konnte, ebenfalls ins Schleudern. Der Mercedes rutschte von der Fahrbahn in eine Wiese. Der Fahrer hatte Glück im Unglück: Er blieb ebenso wie der Hyundai-Lenker unverletzt.

Flüchtiger Sattelzug: Polizei sucht Zeugen

Wenig später kam zwischen den beiden Unfallstellen ein Sattelzug ins Rutschen. Der Lkw kollidierte mit der mittleren Betonabtrennung der Autobahn. Die Kunststoffteile, die das Fahrzeug verlor, wurden über die gesamte Fahrbahn verteilt. Dennoch setzte der Fahrer seine Fahrt unbeirrt fort und beging Fahrerflucht. Die Polizei sucht unter Telefon 0 86 31/3 67 33 10 Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Sattelzug geben können, von dem nur bekannt ist, dass das Fahrzeug weiß sein soll.

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Die Kunststoffteile, die auf der Fahrbahn liegen blieben, führten zu einem Rückstau, weil einige Fahrzeuge langsamer fahren mussten. Das erkannte ein 20-jähriger BMW-Fahrer aus Zolling im Landkreis Freising zu spät. Nach vorläufigem Ermittlungsstand stieß er mit drei vorausfahrenden Autos zusammen. Eines wurde gegen das Heck eines Kleintransporters geschoben.

Vier Verletzte – hoher Sachschaden

Neben dem BMW-Fahrer erlitten drei weitere Unfallbeteiligte, ein 25-Jähriger aus Dorfen, ein 29-jähriger Anzinger und eine 30-jährige Münchnerin leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 62 500 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Die Feuerwehren aus Schwindegg, Obertaufkirchen und Dorfen sicherten die Unfallstellen ab.

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