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Üben für den Rettungseinsatz

Derzeit startet in Ampfing regelmäßig ein Hubschrauber. Auf ihm werden Rettungspiloten ausgebildet. stn

Ampfing – Derzeit ist es etwas laut im Luftraum über Ampfing.

Der Grund: Dort findet eine Zusatzausbildung für Helikopter Piloten stattfindet. Täglich bis 5. Mai startet der Hubschrauber, auf ihm absolvieren Piloten eine Zusatzausbildung als HEMS (Helikopter Emergency Medical Service). Der Hubschrauber vom Typ H145 OE-XDZ kommt von der Bergrettung Österreich, ist aber derzeit in Ottobrunn stationiert. Mit ihm werden unter anderem Krankenhäuer angeflogen. Dazu muss der Hubschrauber mindestens zwei Turbinen haben und über spezielle Navigation für Rettungseinsätze verfügen.

Um so eine Maschine fliegen zu dürfen brauchen die Piloten deshalb eine Zusatzausbildung. Je nach Ausrichtung steigt ein Rettungshubschrauber – neben dem Piloten meist mit Arzt und Luftrettungssanitäter – auf. Die Ausbildung in Ampfing betrifft nur die Piloten, sie kommen aus Deutschland und Österreich.

Derzeit herrscht aufgrund der Corona-Pandemie ein verstärkter Bedarf an dieser Ausbildung. Zum einen weil es viele Ausfälle gibt und zum anderen, weil die erfahrensten Piloten in ein Alter kommen, in dem sie eigentlich an den Ruhestand denken. Jetzt müssen aktuell neue Kräfte ausgebildet werden, die dieses Defizit auffangen.

Der Aufgabenbereich umfasst das Rettungswesen, in Österreich kommt noch die Bergrettung hinzu, die den Piloten unter extremen Bedingungen viel Geschick abfordert.

Die Einsätze finden oftmals in unwegsamen Gelände, statt. Die Piloten müssen höher mit ihren Maschinen steigen- was bei einem Hubschrauber durchaus wieder zu Problemen führen kann. Hinzu kommt das in den Bergen sich das Wetter von einer Sekunde auf die andere ändern kann. Für die Ausbildung finden die Piloten in Ampfing nach eigenen Angaben optimale Bedingungen vor. Der Platz sei mit seiner Ausrichtung extrem gut geeignet für diese Zwecke. Sofern es die Wetter und Windverhältnisse zulassen werden unterschiedliche Lande- und Startvarianten geübt.

Die Starts und Landungen haben Auswirkung auf die tägliche Lärmkulisse über Ampfing, sagt Flughafenleiter Johannes Craile. Die Ausbildung sei aber notwendig, um optimal auf Rettungseinsätze vorbereitet zu sein. stn

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