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Nachruf

Franz Donislreiter aus Tüßling mit 65 Jahren gestorben

Franz Donislreiter wurde nur 65 Jahre alt.
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Franz Donislreiter wurde nur 65 Jahre alt.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Als die traurige Nachricht bekannt wurde, wollten es viele einfach nicht glauben: Franz Donislreiter aus dem Spridererweg ist am 9. August gestorben. Es war eine unheilvolle Krankheit, der er seine ganze Kraft entgegensetzte, immer beseelt von dem Wunsch, noch bleiben zu dürfen.

Tüßling – Um bei seiner Familie zu sein und seine geliebten Enkel aufwachsen zu sehen. So war auch seine erste Reaktion, als er die schreckliche Diagnose erhielt: „Eigentlich wollte ich noch mehr von meinen Enkelkindern haben“.

Franz Donislreiter wurde am 8. Juli 1957 als viertes Kind der Eheleute Barbara und Rupert Donislreiter in Mörmoosen geboren, ging hier und in Tüßling zur Schule und machte im Anschluss eine Schlosserlehre. Anschließend wechselte er nach Weiding zur Allgäuer Alpenmilch AG und blieb hier und bei den Nachfolgefirmen bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2020. Sein privates Glück fand Franz Donislreiter mit seiner Elfriede, die er auf einer Hochzeit in Polling kennenlernte und mit der er im Jahr 1988 den Bund der Ehe schloss. Ein Glück, das durch die Töchter Simone und Verena perfekt wurde.

Es war ein erfülltes Leben, in dem es auch in der Freizeit keine Langeweile gab. Seine große Leidenschaft galt dem Fußball. Er bestritt für den SV Tüßling über 400 Spiele als Stürmer, der seine Gegner oftmals schwindlig spielte, was ihm auch den Spitznamen „Gauwiesel“ einbrachte. Er blieb dem Sport sein Leben lang verbunden, spielte Tennis, schloss sich den Stockschützen an und ging zum Hufeisenwerfen, unternahm Rad- und Bergtouren mit seiner Elfriede und wanderte mit ihr oft stundenlang durch seine Heimatgemeinde.

Und er war ein geselliger Mensch, der das Feiern liebte und als Unterhalter sehr geschätzt wurde. So wurde auch einmal der Spruch von einem Freund kreiert: „Ein Silvester ohne Franz, ist wie eine Suppe ohne Salz“. Besonders stolz war er stets auf seine Kinder, die er nach Kräften unterstützte, auch in ihrem sozialen Engagement. So wie zum Beispiel seine Tochter Verena, die im Jahr 2014 den Verein Ambatana e.V. gründete und die er mit einer großzügigen Patenschaft für die Kinder in Kenia unterstützte. Diese Unterstützung währt auch noch über seinen Tod hinaus. Er hatte nach Bekanntwerden seiner schweren Krankheit verfügt, dass er keine Blumen und Kränze wünsche, sondern lieber um Spenden für den Verein Ambatana bitte.

Er nahm den Kampf gegen seine Krankheit mit der gleichen Energie auf, die er sein Leben lang an den Tag gelegt hatte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steckte er auch die Chemotherapie gut weg und schien diesen Kampf gewinnen zu können. Er war wieder unterwegs mit dem Fahrrad, ging zum Hufeisenwerfen und war einfach guter Dinge. Eine Lungenentzündung raubte ihm jedoch die Kraft und zwang ihn dazu, seinen Kampf aufzugeben und im Beisein seiner Familie und seiner geliebten Schwester loszulassen.

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