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Tüßling am Faschingsdienstag: Das Epizentrum des regionalen Faschings

Es war wie jedes Jahr am Faschingsdienstag: Egal wie sich das Wetter zeigt – das im Übrigen gestern wieder einmal gepasst hat – an diesem Tag wird der Tüßlinger Marktplatz zum Epizen trum des regionalen Faschings und der Schlachtruf der Tüßlinger Faschingsgesellschaft „Tüßlinger Narretei – olle dabei“ unterstreicht beim Faschingszug seinen Wahrheitsgehalt.

War es um die Mittagszeit noch eher beschaulich, so begann sich Tüßlings gute Stube gegen 13.30 Uhr doch zusehends mit Besuchern zu füllen. Schließlich galt es, sich die besten Plätze zu sichern, um einen guten Blick auf den um 14 Uhr startenden Gaudiwurm zu haben. Ganz vorne natürlich die Kinder in der Erwartung auf Bonbons und Konfekt. Insgesamt, so schätzte Altbürgermeister und Moderator Heini Hollinger, dürften es auch heuer wieder an die 7000 Besucher gewesen sein, die sich das Spektakel zum Finale des Faschings nicht entgehen lassen wollten. Dann war es so weit, traditionell angeführt von Wiggerl Huber und den Fanfarenbläsern, bog der Zug auf den Marktplatz ein. Einmal mehr bewiesen die Protagonisten mit ihren Wagen und Fußgruppen ihren Einfallsreichtum und ihr Augenmerk auf die Geschehnisse in der Region und darüber hinaus. Ob die neue Himmelsleiter beim Weihnachtsmarkt im Schlosspark, die Wasserthematik im Tüßlinger Gemeinderat, der Mottowagen der Schlümpfe, und vieles mehr. Es gab viel zu schauen und zu lachen. Insgesamt waren es wohl an die 45 Formationen, die durch den Marktplatz zogen, unter ihnen auch der Wagen der „ Unabhängigen Mühldorfer“, die nach der Absage des Mühldorfer Gaudiwurms kurzerhand im Nachbarlandkreis Wahlwerbung für sich machten. Wagner

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