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Was wird jetzt noch in Angriff genommen?

Trotz voller Kassen: Aschau am Inn macht an den Straßen 2022 nur das Allernötigste

Am westlichen Ortseingang möchten die Gemeinderäte die Einmündung der Eichenstraße in die Hauptstraße dieses Jahr noch sanieren.
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Am westlichen Ortseingang möchten die Gemeinderäte die Einmündung der Eichenstraße in die Hauptstraße dieses Jahr noch sanieren.
  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Auch wenn die Gemeindekassen voll sind, die Aschauer Gemeinderäte sind vorsichtig. Angesichts der Kostenexplosionen wollen sie dieses Jahr bei den Straßen nur noch das Nötigste machen. Was wird jetzt noch in Angriff genommen?

Aschau am Inn – Die Gemeindekassen sind in Aschau eigentlich gut gefüllt. Dennoch haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, dieses Jahr bei den Straßen laut Beschlussvorlage „nur das Allernötigste zu sanieren“. Konkret sind das beim Friedhof die Einmündung der Eichenstraße in die Hauptstraße, die Jettenbacher sowie die Waldwinkler Straße.

Kosten sind nicht kalkulierbar

„Wir müssen vernünftig mit unseren Ressourcen umgehen“, erklärte Bürgermeister Christian Weyrich (CSU). Eigentlich hat Aschau genug Geld. Aber: „Allein die Kosten für den Asphalt sind in den vergangenen drei Monaten um 40 Prozent gestiegen“, so Weyrich. Vernünftige Kostenschätzungen für die geplanten Straßensanierungen seien daher nicht möglich. Aus diesem Grund schlug er den Gemeinderäten vor, dieses Jahr nur drei Projekte zu verwirklichen „und alles andere zu verschieben“.

Ortseingang wird aufgehübscht

Das aufwendigste Projekt ist dabei beim Friedhof die Sanierung der Einmündung der Eichenstraße in die Hauptstraße. „Hier wollen wir den Trichter abfräsen und neu asphaltieren“, erläuterte Weyrich. Ferner soll der Pendlerparkplatz aufgekiest werden, um „hier vernünftige Parkplätze“ zu schaffen. Das wird alles in allem rund 25.000 Euro kosten. Bei der Jettenbacher Straße und der Waldwinkler Straße möchte Weyrich dagegen nur die Oberflächen behandeln. „Wir haben hier Rissbildungen“, schilderte er. Diese würden sich von Jahr zu Jahr im Winter durch Schnee und Eis verschlimmern und immer weiter aufspringen, wenn hier nicht nichts geschehe. „Es handelt sich hier um rein konservierende Maßnahmen.“

Gemeinderätin Daniela Reingruber (CSU) wollte wissen, wie lange das dann hält. „Das hält mindestens fünf Jahre“, versicherte Weyrich. Wenn es ganz gut geht, könnten es sogar sieben bis acht Jahre sein.

Förderschulzentrum wirft Schatten voraus

Bei der Waldwinkler Straße stelle sich die Situation sowieso noch einmal anders dar. In Waldwinkel soll bis 2027 das neue Förderschulzentrum des Landkreises entstehen. Da wird die Straße durch den Baustellenverkehr ohnehin noch einmal besonders belastet und benötige danach wohl ohnehin eine Komplettsanierung. Bei der Jettenbacher Straße soll die Oberfläche auf einer Länge von 1,2 Kilometern und bei der Waldwinkler Straße auf der Länge von rund 600 Metern behandelt werden. Dafür sind 46.000 Euro und 18.000 Euro veranschlagt.

Was jetzt auf Eis liegt

Im Haushalt für dieses Jahr hatte die Gemeinde für 160.000 Euro Straßenbauten in Hörmannsberg, Guggenberg, Tödtenberg sowie in der Heisenbergstraße vorgesehen. Diese liegen damit erst einmal auf Eis. „Es sei denn, wir bekommen von Unternehmen noch absolute Knallerangebote“, wie Bürgermeister Weyrich gegenüber den OVB-Heimatzeitungen erklärte. Die gebe es bei Flauten immer wieder. Auch sonstige, dringende Arbeiten, wie das Verschließen von Schlaglöchern, seien davon nicht betroffen.

Weitere große Straßenbauten sind ohnehin erst ab 2023 vorgesehen: Gillhuberweg (200.000 Euro), Schmiedweg (150.000 Euro), Sanierung der alten Kreisstraße (200.000 Euro), neue Straßenführung Klugham (700.000 Euro) sowie für das neue Gewerbegebiet in Thann (1,9 Millionen Euro).

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