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Trinkwassergebühr ist zu niedrig angesetzt

Im Juli besichtigte der Ampfinger Gemeinderat das Wasserwerk. Rechts im Foto sind Bürgermeister Josef Grundner und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber im Gespräch zusehen.
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Im Juli besichtigte der Ampfinger Gemeinderat das Wasserwerk. Rechts im Foto sind Bürgermeister Josef Grundner und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber im Gespräch zusehen.

Ampfing –. Eine der Grundaufgaben einer Gemeinde ist die Versorgung der Einwohner mit sauberem Wasser.

Dabei soll das Kostendeckungsprinzip erfüllt werden, was bedeutet, dass die Gemeinde weder Gewinn machen, noch Verluste einfahren darf. Die letzte Gebührenänderung in Ampfing gab es am 1. Januar 2018. Nun musste die Verwaltung feststellen, dass in den Vorjahren etwa 250 000 Euro zu wenig an Gebühren für das Trinkwasser eingenommen wurden. Um diese Verluste auszugleichen und weitere zu vermeiden, sei eine Erhöhung des Wasserpreises in der Gemeinde unumgänglich. Dieses Thema wurde in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Ampfing debattiert.

Ein Vergleich mit anderen Kommunen im Landkreis brachte folgendes Resultat: In Haag wird für den Kubikmeter sauberes Wassers 1,29 Euro verlangt, in Mühldorf 1,30 Euro. Der Preis in Neumarkt-St. Veit liegt bei 1,26 Euro. So schlug die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde einen Preis von 1,10 Euro pro Kubikmeter für den Kalkulationszeitraum 2021 bis 2023 vor.

In der anschließenden Diskussion sagte Dieter Steinböck (CSU), dass dies für sauberes Wasser ein Super-Preis sei.

Geschäftsstellenleiter Hans Wimmer ergänzte, bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 100 bis 120 Kubikmeter für einen Haushalt bedeute die Erhöhung etwa 30 Euro im Jahr, was im Monat 2,50 Euro ausmacht, dies sei vertretbar. Günter Hargasser (CSU) war der gleichen Meinung. Ein solch moderater Wasserpreis sei den Bürgern durchaus zu vermitteln. So stimmten alle Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses für die nötige Erhöhung des Wasserpreises auf 1,10 Euro pro Kubikmeter.

Ein Ziel der Gemeinde wurde aus den einzelnen Aussagen auch deutlich: Wassersparen soll attraktiver gemacht werden. hra

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