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Töginger SPD zeigt sich kampfeslustig

Bleiben allesamt im Amt (von links): Schatzmeisterin Gabi Ortinger, Vorsitzende Birgit Noske, Stellvertreterin und AsF-Vorsitzende Martina Völzke, Vorsitzender Marco Harrer und Schriftführer Stefan Franzl. Becker
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Bleiben allesamt im Amt (von links): Schatzmeisterin Gabi Ortinger, Vorsitzende Birgit Noske, Stellvertreterin und AsF-Vorsitzende Martina Völzke, Vorsitzender Marco Harrer und Schriftführer Stefan Franzl. Becker

Zur Jahresversammlung der Töginger SPD kamen 28 Interessenten. Vertreten war auch die Ende August gegründete Jungsozialisten-Gruppe, die laut Vorsitzender Lea Zellner bereits viel vorgenommen habe.

von Peter Becker

Töging –Zur Jahresversammlung der Töginger SPD kamen 28 Interessenten. Vertreten war auch die Ende August gegründete Jungsozialisten-Gruppe, die laut Vorsitzender Lea Zellner bereits viel vorgenommen habe.

Es erfolgten die Berichte der Arbeitsgruppe „60 plus“ und der sozialdemokratischen Frauen. Die Vorsitzende Birgit Noske blickte auf Wahlkampf-Veranstaltungen zurück, wie die Kundgebungen mit Horst Arnold, dem SPD-Fraktionsführer im Bayerischen Landtag, sowie dem Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert.

Wahlleiter Günter Zellner erklärte, weswegen er und Werner Noske die Ämter des dritten Bürgermeisters sowie den Fraktionsvorsitz im Stadtrat nach der Kommunalwahl getauscht hatten. Auch wenn er als Bürgermeisterkandidat ein geringfügig besseres Ergebnis erzielen konnte, als die gesamte Fraktion, sei es nach sechs Jahren Zeit gewesen, etwas zu ändern. „Man muss auch Niederlagen wegstecken können“, sagt Zellner und blickte auf die Herausforderungen, die der Stadt am Innkanal bevorstehen. „Ökologie, Wohnen und Mobilitätskonzepte, die anderen Kommunen im Landkreis legen vor, und in Töging passiert gar nichts“, kritisierte Zellner. Vorsitzender Harrer schlug in die gleiche Kerbe: „Der Bürgermeister schmückt sich mit der neuen Turnhalle, dabei war das unsere Politik. Die CSU wollte ursprünglich eine einfache Turnhalle, die keinem genutzt hätte“, sagte Harrer.

Der dritte Bürgermeister Werner Noske gab der Unterbezirksvorsitzenden Anette Heidrich mit auf den Weg, ihre Position zum Corona-Testzentrum zu überdenken.

Die SPD-Kreisvorsitzende hatte sich in ihrem Grußwort zwar für den offenen Brief von Birgit Noske an den Landrat bedankt, in dem diese gefordert hatte, das Kreishallenbad in Altötting schnellstmöglich wieder als Schwimmhalle nutzbar zu machen. Dennoch zeigte sich Heidrich überzeugt, dass auch das Corona-Testzentrum, das momentan dort eingerichtet worden ist, wichtig sei.

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