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Wasserwacht Töging am Mittwoch bei Aktenzeichen XY

Bergung einer Wasserleiche im TV: „Und plötzlich wurden wir zu Film-Statisten“

Dreharbeiten zu einem Verbrechen: Mitglieder der Wasserwacht Töging-Winhöring waren vorne mit dabei.
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Dreharbeiten zu einem Verbrechen: Mitglieder der Wasserwacht Töging-Winhöring sind im Fernsehen vorne mit dabei.
  • Roland Kroiss
    VonRoland Kroiss
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Am Mittwochabend läuft „Aktenzeichen XY“ im ZDF (ab 20.15 Uhr). Mit dabei werden Mitglieder der Wasserwacht Töging-Winhöring sein. Die Dreharbeiten fanden im Oktober 2021 statt. Bei „Aktenzeichen“ werden echte Verbrechen filmisch dargestellt. TV-Zuschauer sollen bei der Aufklärung behilflich sein. Manchmal gibt es tatsächlich Hinweise. Kurios: Der Tatort, der diesmal in Oberbayern gefilmt wurde, ist eigentlich in Belgien angesiedelt.

Winhöring - „Wir sind schon alle gespannt, ob wir recht peinlich rüberkommen im Fernsehen heute Abend bzw. ob die gedrehten Aufnahmen auch tatsächlich gezeigt werden“, so Martin Wiedenmannott, der Vorsitzende der BRK Wasserwacht, Ortsgruppe Töging-Winhöring.

Seine tapferen Teammitglieder spielen beim Nachdreh eines echten Verbrechens mit. Das ist durchaus eine spannende Ausgangssituation. Zu sehen ist das Ergebnis der Dreharbeiten am Mittwoch Abend (9. Februar) im ZDF. Die traditionsreiche Sendung „Aktenzeichen XY“ zeigt Beiträge - auch mit nachgespielten Filmen - von echten Verbrechen, die bisher noch nicht aufgeklärt werden konnten.

Beim Vorschau-Trailer der Sendung vom Mittwoch Abend (9. Februar, 20.15 bis 21.45 Uhr) erklärt ZDF-Moderator Rudi Cerne, was bei dem Verbrechen geschah: „Ein Spaziergänger in Belgien entdeckt in einem Fluss den leblosen Körper eines Mannes. Jahrelang jagen deutsche und belgische Ermittler den Mörder. Plötzlich kommt eine Frau in der Fokus der Ermittlungen.“

Laut ZDF geht es „in der Spezial-Ausgabe um drei Tötungsdelikte, die zum Teil durch die Hilfe der XY-ZuschauerInnen geklärt werden konnten. Zu Gast im Studio ist Kriminalpsychologin Lydia Benecke, die die Psyche der Täter analysiert.“

Neun Stunden Dreharbeiten für zwei Minuten im ganzen Crime-Film

14 Mitglieder der Wasserwacht Töging-Winhöring waren bei den Dreharbeiten im Oktober dabei. Eigentlich sollte nur ein Taucher zu sehen sein, der etwas aus dem Wasser zieht.

„Doch wir standen herum, Mitarbeiter der Produktionsfirma verteilten Jacken und plötzlich wurden wir zu Filmstatisten“, erzählt Wiedemannott von seinen Eindrücken. Embleme auf der Kleidung wurden abgeklebt, auch die Beschriftung des Bootes, damit alles neutral wirkt und auch woanders angesiedelt sein könnte.

Riesig war vor allem der Zeitaufwand für eine kleine Sequenz im Film: „Neun Stunden lang gingen die Dreharbeiten für eine Szene mit einem Taucher am See, die im Film circa zwei Minuten dauert“, so Wiedenmannott.

Die idyllische Moll-Lacke an der Isen gilt unter Anglern als Geheimtipp.

Laut Wiedenmannott „werden alle Filme zu den XY-Verbrechen von einer Produktionsfirma im Auftrag des ZDF an Drehorten rund um München“ gedreht.

Verantwortliche der Produktionsfirma suchen immer wieder geeignete Drehorte

Diesmal fiel die Wahl der Location auf die idyllische Moll-Lacke, ein See zwischen Inn und Isen, unweit der Streckenführung der A94 bei Winhöring.

„Am Mittwoch kommt es raus, wie wir rüberkommen bei Aktenzeichen XY“, so Wiedenmannott zu innsalzach24.de. In der besagten 30-minütigen Folge sind im Hintergrund auch Mitglieder sowie ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr München-Baierbrunn zu sehen.

Viele Menschen aus der Region dürften ab 20.15 Uhr einschalten - vor allem die aktiven und passiven Mitglieder der Töginger Wasserwacht. Die Sendung wird auch nachher noch in der ZDF Mediathek zu sehen sein.

-rok-

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