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Nachruf auf Hermann Pointl aus Taufkirchen

Hermann Pointl aus Taufkirchen ist im Alter von 80 Jahren verstorben.
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Hermann Pointl aus Taufkirchen ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

Der Lebensweg von Hermann Pointl endete nach fast 80 Jahren, an Weihnachten hätte er seinen runden Geburtstag gefeiert.

Taufkirchen – Für viele Taufkirchner kam sein Tod unerwartet, war er doch trotz seines Krebsleidens immer noch in seinem geliebten Garten anzutreffen und für einen Ratsch bereit.

Der gebürtige Taufkirchner ist seiner Heimat zeitlebens treu geblieben. Am 27. Dezember 1940 erblickte er auf dem Scherrnanwesen in der Gemeinde Zeiling das Licht der Welt und wuchs dort mit den Brüdern Jakob und Edwin auf. Sein Vater kam aus dem Krieg nicht mehr nach Hause, er fiel kurz vor Kriegsende.

Nach der Schulzeit in Taufkirchen wurde HermannPointl zuhause in der Landwirtschaft gebraucht, bevor er als 20-Jähriger den Lkw-Führerschein machte und als Fahrer bei der Molkerei Meggle Beschäftigung fand. Nach weiteren Stationen wechselte er zur Zimmerei Stenger und war dort als Lastwagenfahrer bis zu seinem Ruhestand 26 Jahre lang ein sehr beliebter Mitarbeiter.

Ein glücklicher Lebensabschnitt begann 1965, als er Notburga Stenger heiratete. Die Söhne Hermann, Johannes und Stefan bereicherten die Ehe. 1968 zog die Familie in das Eigenheim in der Gallenbachstraße. Mit dem tragischen Unfalltod von Sohn Hermann riss 1984 ein schwerer Schicksalsschlag tiefe Wunden in das Familienglück. Jetzt trauern besonders die beiden Enkel Daniela und Michael um ihren geliebten Opa. Hermann Pointl war bei den Spielhahnschützen aktiv. Der Zimmerer- und der Maurerverein verlieren mit ihm ein treues Mitglied, ebenso die Feuerwehr Taufkirchen und der VdK-Ortsverband. Zudem war der Verstorbene als begeisterter Hobby-Stockschütze viele Jahre aktiv bei den Ortsmeisterschaften dabei.

In seiner Freizeit liebte er als Hobbygärtner seinen Gemüsegarten und die Arbeit an den Obstbäumen. Aber auch Bergwanderungen lockten ihn. In der kalten Jahreszeit boten Wintersportsendungen im Fernsehen eine willkommene Abwechslung. Als sehr wichtig erachtete er die Treffen mit der nahen Verwandtschaft, zu der er stets einen intensiven Kontakt pflegte.

Begleitet von den Fahnenabordnungen des Maurer- und Zimmerervereins fand er jetzt seine letzte Ruhestätte an der Seite seines allzu früh verstorbenen Sohnes. (fim)

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