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Agri-Photovoltaikanlage geplant

Strom von der Weide bei Oberneukirchen - warum die Kühe trotzdem grasen können

Auf der nördlich vom Reiserer Hof gelegenen Weide soll nach dem Willen der Familie Reißaus künftig auch eine Agri-Photovoltaikanlage stehen. Die Möglichkeit zur Beweidung bleibt mit dieser PV-Anlage trotzdem erhalten.
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Auf der nördlich vom Reiserer Hof gelegenen Weide soll nach dem Willen der Familie Reißaus künftig auch eine Agri-Photovoltaikanlage stehen. Die Möglichkeit zur Beweidung bleibt mit dieser PV-Anlage trotzdem erhalten.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Ihre Planungen für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage präsentierte Josefine Reißaus dem Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung. Es handle sich dabei um eine sogenannte Agri-Photovoltaikanlage, bei der die Fläche in zweifacher Hinsicht genutzt wird, so die Antragstellerin.

Oberneukirchen – Zum einen sei auf dem Areal weiterhin eine Beweidung durch ihre Rinder möglich, zum anderen werde durch die entsprechend gestaltete Photovoltaikanlage Strom erzeugt: „Wir möchten uns hier für die Zukunft aufstellen und könnten damit eine Erzeugungsleistung von 1700 Kilowatt an dem vom Bayernwerk zugewiesenen Anschlusspunkt einspeisen“, erklärte Reißaus.

Die Anlage ist auf dem nördlichsten Grundstück des Reiserer Hof geplant und soll sechs bis sieben Modulreihen mit einem Abstand von fünf bis sechs Metern bekommen.

Um eine Beweidung weiterhin zu ermöglichen, wird die Höhe der Modultische vorne 1,20 Meter und hinten 3,50 Meter betragen.

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Zudem wird aus versicherungstechnischen Gründen eine Umzäunung mit Maschendrahtzaun erforderlich. Dieser wird mit einem Abstand von 20 Zentimetern zum Boden errichtet, um Kleinwild den Durchschlupf zu ermöglichen, wie die Antragstellerin erklärte.

Das Vorhaben fand die Zustimmung des Gemeinderates, der die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes einstimmig befürwortete.

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