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Streikfolgen ähnlich wie beim letzten Mal

Mühldorf. – Wie bei den letzten beiden Malen streiken auch derzeit Lokführer der Südostbayernbahn (SOB).

Auch die Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind ähnlich wie an den vorhergehenden Streiktagen.

Die Bahn will sich zu den konkreten Auswirkungen trotz mehrfacher Anfrage nicht äußern, ein Sprecher sagte lediglich: „Der Ersatzfahrplan ist gut angelaufen.“

Der Blick auf den Ersatzfahrplan macht deutlich, dass die SOB auf der Hauptstrecke nach München zu den Pendlerzeiten am Morgen und Abend zwar den Stundentakt weitgehend einhalten wollte, alle Verstärkerzüge aber absagte. Ob sie diesen Fahrplan tatsächlich einhalten konnte, dazu äußerte sich der Bahnsprecher auch auf Nachfrage nicht.

Auf den neun Nebenstrecken nach Rosenheim, Landshut oder Salzburg fiel laut Ersatzfahrplan jeder zweite Zug aus, die Bahn konnte den Stundentakt damit nicht halten.

Eine Ausnahme bildeten lediglich die ganz kurzen Strecken zum Beispiel von Traunstein nach Waging, auf denen nur wenige Züge ausfielen. Dort können einzelne, arbeitswillige Lokführer den nahezu kompletten Betrieb sicherstellen.

Am wenigsten ging zwischen Wasserburg und München, wo 24 von 40 Zügen ganz ausfielen und zwei nur eine kürzere Strecke fuhren.

Die Streikfahrpläne stehen im Internet unter https://www.suedostbayernbahn.de/streik.

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