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Straßen gesperrt, Schilder abmontiert: Empl schickt Schwertransport los

Die halbe Nacht brauchte ein Fuhrunternehmen, um die Eindampfanlage von der Firma Empl aus Schwindegg herauszufahren.
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Die halbe Nacht brauchte ein Fuhrunternehmen, um die Eindampfanlage von der Firma Empl aus Schwindegg herauszufahren.

Schwindegg – Einen nicht alltäglichen Schwertransport hat die Firma Empl durchgeführt.

Die Mühldorfer Straße in Schwindegg war für den Transport stundenlang gesperrt, von der Tankstelle über die Bahnlinie bis zum Kreisverkehr. Weil der Schwertransport nur nachts gefahren werden durfte, begann die Sperrung um 20 Uhr und endete vier Stunden später. Transportiert wurde eine Eindampfanlage zum Eindicken von Milch für die Firma Jäger in Gmunden in Österreich.

Der komplett aus Edelstahl gefertigte Behälter hat eine Länge von 24 Metern und einen Durchmesser von 4,20 Metern. Sein Gewicht kommt auf 45 Tonnen. Dazu gehören 1141 Rohre, anei nandergereiht mit einer Gesamtlänge von über 17 Kilometer.

Stolz ist der Firmenchef, Tobias Empl, auf die Größe des Unterfangens. „Drei Monate Vorplanung hat der Behälter gebraucht und ein halbes Jahr Produktionszeit“, erzählt er. „Vielleicht würde man es von einem kleinen Ort wie Schwindegg nicht erwarten, dass so große Teile gebaut werden, aber wir haben es geschafft“, sagt er und lobt damit seine Mannschaft.

Der Betrieb steht für Behälter- und Apparatebau in Edelstahlverarbeitung. Das Zusammensetzen des Edelstahlbehälters war schwierig, denn die Hallenhöhe reichte nicht aus. So musste der Behälter liegend gelagert werden beim Zusammenbau. Außerdem musste er gerade liegen, damit die Rohre zum Auflagering beim Zusammenbau stimmten.

Auch das Einfädeln der Rohre war nicht einfach. Acht Leute wurden dafür gebraucht. Eine weitere He rausforderung lag darin, das fertige Teil aus der Halle zu transportieren und um das Firmengebäude zu drehen. Dies konnte mit zwei Autokränen bewerkstelligt werden. Schließlich wurde der Behälter angehoben und auf den Transporter gesetzt.

Mit Blinklicht und Begleitfahrzeugen setzte sich der Transport in Bewegung und verließ die Firma Empl auf dem Weg nach Gmunden. Zur Tankstelle hin mussten Schilder abgebaut werden, damit er vorbeikam.

Eine Fahrtstrecke, die die Höhe des Transportes beachtete, war gewählt worden, denn er konnte nicht alle Brücken und Tunnel passieren. Zwei Tage braucht er bis zum Ziel in Österreich. sn

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