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50 Jahre EC Frauendorf

Stockschützen begehen Jubiläum mit Festtag

  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Der EC Frauendorf feiert sein Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen am 21. August ausgiebig. Der Verein blickt auf seine Entwicklung zurück und kann sportliche Erfolge vorweisen.

Frauendorf – Exakt ein halbes Jahrhundert ist es her, seit sich am 5. April 1972 im Gasthaus Hofmann 51 begeisterte Eisschützen, den Verein EC Frauendorf aus der Taufe hoben. Als Gründungsvorsitzender wurde Otto Sagerer gewählt, sein Stellvertreter wurde Mathias Hochreiter senior, Kassier war Gerhart Pfeil und zum Schriftführer wählte man Sebastian Mayer. Das Ehepaar Göbl stellte ein Grundstück zur Verfügung, auf dem man die erste Asphaltbahn errichtete. Dort befindet sie sich heute noch.

Ein schnell wachsender Verein

Bereits zwei Monate nach der Gründung startete der Club beim Turnier in Gars. Der Stocksport entwickelte sich in Frauendorf kontinuierlich, bald gab es eine Jugendmannschaft. Durch die stetig wachsende Mitgliederzahl stieg die Anforderung an die Sportstätte, daher wurden im Jahr 1979 eine zweite Asphaltbahn und ein Vereinsheim gebaut.

Große sportliche Erfolge gab es schon damals. So qualifizierte sich die Jugendmannschaft für den Bayernpokal und der heute noch aktive Thomas Adamhuber schaffte es bis zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Zielschießen.

Besonders erfolgreich ist beim EC Frauendorf die Damenmannschaft. Sie stieg in der Wintersaison 2007/2008 in die Bundesliga auf und landete im selben Jahr beim Deutschen Pokal auf Platz 7. Mit Ausnahme eines Abstiegs, dem im Jahr darauf der erneute Aufstieg folgte, erreichten die Damen in der deutschen Eliteliga stets einen gesicherten Mittelplatz.

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Bei den Herren war der größte Erfolg der Aufstieg von der Landesliga in die Oberliga in der Wintersaison 2011/2012.

Um all diese Erfolge feiern zu können, brauchte es die entsprechenden Trainingsbedingungen. Anton Göbl unterstützte den Verein erneut, indem er für den Bau von vier überdachten Bahnen ein landwirtschaftliches Gebäude zur Verfügung stellte. Im Jahr 2000 wurde die erste vereinseigene überdachte Stockbahn im Landkreis eingeweiht. Auch hier hatte der Vorsitzende Otto Sagerer einen wesentlichen Anteil an der Realisierung. Nach 34 Jahren gab er 2006 sein Amt in jüngere Hände, Matthias Hochreiter wurde sein Nachfolger.

Einen großen Stellenwert besitzt das Dorfleben für den Verein. Das jährliche Eisbahnfest erfreut sich großen Zuspruchs.

Festtag mit Gottesdienst

Das Gründungsfest wird am Sonntag, 21. August, gefeiert. Es beginnt um 9 Uhr mit einem Weißwurstessen im Gasthaus Löw. Um 9.45 Uhr erfolgt die Aufstellung zum Kirchenzug mit anschließendem Festgottesdienst auf den Stockbahnen. Bei schlechter Witterung wird auf die Stockhalle ausgewichen. Danach geht es im Festzug zum Gasthaus Löw zum Mittagessen und zu den Ehrungen sowie der Verleihung der Erinnerungsgeschenke. Der Jubiläumstag klingt bei Kaffee und Kuchen aus.

Am 17. September gibt es zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten ein Familienfest, bei dem Groß und Klein sich mit dem Eisstock versuchen können. /MN

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