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Steigender Bedarf an barrierefreie Wohnungen für die Senioren

Rita Stettner, ehrenamtliche Wohnberaterin im Landkreis Mühldorf.
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Rita Stettner, ehrenamtliche Wohnberaterin im Landkreis Mühldorf.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises Mühldorf ist die Tatsache, dass viel ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Lebensabend in den eignen vier Wänden verbringen möchten. Dem stehen viele Wohnungen gegenüber, die für altersgerechtes Wohnen nicht geeignet sind,

Mühldorf – Viele Menschen möchten im Alter so lange wie möglich zu Hause leben. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse au der großen Umfrage zum Seniorenpolitischen Gesamtkonzept für den Landkreis Mühldorf. Wir sprachen mit Rita Stettner, ehrenamtliche Wohberaterin im Landkreis Mühldorf,

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Die sind die Erfahrungen aus den Beratungsgesprächen?

Rita Stettner: Die Wohnberatungen werden sehr gut angenommen. Auch viele Jüngere kommen auf uns zu, um eine Wohnanpassung für ihre Eltern in Anspruch zu nehmen. Gerade beim Bad ist großer Bedarf. Hohe Einstiegskanten bei Duschen beispielsweise stellen die Nutzer vor immer wiederkehrende tägliche Probleme. Wir erarbeiten in der Beratung gemeinsam Vorschläge, damit die Senioren auch weiterhin in der gewohnten Umgebung bleiben können.

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Ich kann nur an alle appellieren: Nehmen sie diese Beratungen in Anspruch. Wohnanpassungen werden durch die Pflegekasse finanziell unterstützt.

Ist der barrierearme Wohnraum auch bei uns knapp?

Stettner: Der Bedarf ist auch bei uns sehr groß und wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Viele Architekten und Bauherren haben diesen steigenden Bedarf oftmals noch nicht auf ihrer Agenda. Nicht nur die älltere Generation fragt nach dieser Bauweise, auch viele Jüngere haben die Vorzüge dieser Wohnart für sich schon entdeckt.

Haben wir überhaupt so großen Bedarf an diesen Wohnraum oder möchten die Leute nicht überwiegend in den eigenen vier Wänden verbleiben?

Stettner: Natürlich möchte jeder gerne in seinen eigen vier Wänden bleiben. Jedoch lässt oft die vorhandene Bauweise keine Umbauten zu. Hier ist dann barrierearmer Wohnraum gefragt.

Die Menschen werden immer älter, die Jungen ziehen oft aus beruflichen Gründen weg und dann ist keiner mehr da, der sich kümmern kann. Gerade bei den älteren Häusern (hohe Türschwellen, enge Gänge, kleine Bäder und Küchen) ist es dann oft nicht möglich, altersgerechte Umbauten vorzunehmen.

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