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Freude bei den Schützen

Startschuss für neues Schützenheim in Haigerloh

Sie setzten den ersten Spatenstich zum Neubau des Schützenheims der SG 1900 Haigerloh: Planer Helmut Kirmeier (v.li.), Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Schützenmeister Georg Müller, Gauschützenmeister Erich Jungwirth, Martin Hansmeier (stellvertretender Hauptgeschäftsstellenleiter der VR-Bank Waldkraiburg), Bauleiter Hans Edtmüller und Zweiter Schützenmeister Rudi Deißenböck.
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Sie setzten den ersten Spatenstich zum Neubau des Schützenheims der SG 1900 Haigerloh: Planer Helmut Kirmeier (v.li.), Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Schützenmeister Georg Müller, Gauschützenmeister Erich Jungwirth, Martin Hansmeier (stellvertretender Hauptgeschäftsstellenleiter der VR-Bank Waldkraiburg), Bauleiter Hans Edtmüller und Zweiter Schützenmeister Rudi Deißenböck.

Die Schützengesellschaft Haigerloh wird schon bald ihr eigenes Schützenheim beziehen können. Der erste Spatenstich ist gesetzt und bis zur Saison im Herbst nächsten Jahres soll dort geschossen werden.

Heldenstein – „Nun ist es soweit – der Spatenstich für unser neues Schützenheim kann erfolgen“, freute sich Georg Müller von der Schützengesellschaft 1900 Haigerloh. Der Schützenmeister stellte bei diesem erfreulichen Anlass heraus, dass die Unterkunft der Schützen im hiesigen Gasthaus nicht mehr möglich war.

Erfolglose Suche nach neuem Domizil

Ihre altbewährte Vereinsstätte mussten die Haigerloher Schützen verlassen. Im Lokal „Va Bene“ fühlte sich die Gesellschaft zwar gut aufgehoben, aber zuletzt hat der Wirt Eigenbedarf angemeldet. Weil die Suche nach einem neuen Domizil nicht erfolgreich war, reifte im Verein der Entschluss, selbst etwas zu unternehmen.

„Bei der Versammlungs-Abstimmung gab es drei Enthaltungen und alle anderen waren dafür, ein eigenes Schützenheim zu bauen. Der Vereinsbeitrag wurde nun auf 50 Euro erhöht. „Durch Beratung des Bayerischen Sportschützenbund (BSSB), dank des Entgegenkommens des Grundstückseigentümers und der Unterstützung der Gemeinde haben wir diesen großen Schritt gewagt“, erörterte Müller. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 430 000 Euro, wobei vom BSSB ein Zuschuss von 136 000 Euro zugesagt wurde, überwiegend für die schießtechnische Ausrüstung.

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Zudem wurde ein Zuschuss beim „Mühldorfer Netz“ beantragt. Die interne Spendenaktion „Bausteine“ hat bis jetzt über 30000 Euro eingebracht. „Der ganze Bau wird mit viel Eigenleistung erstellt. Der Kran steht schon und die Arbeiten schreiten voran. Nach dem Betonieren der Bodenplatte geht es an den Rohbau, den wir im Herbst abschließen wollen“, ist der Schützenmeister zuversichtlich. Sobald alles dicht sei für den Winter, wolle man mit dem Innenausbau beginnen.

Spätestens zur Schießsaison im Oktober 2022 soll das Heim mit zehn elektronischen Schießständen bezugsfertig sein. Müller stellte zudem heraus, dass auch etwa für kirchliche Gremien oder die Feuerwehr das Vereinsheim offen steht.

Jugend wieder stärker motivieren

Bürgermeisterin Antonia Hansmeier lobte die SG ob ihrer großen Investition für die Zukunft von Jung und Alt. „Hiermit verwirklicht ihr den sportlichen Gedanken und schafft wieder einen gesellschaftlichen Mittelpunkt für Haigerloh“, freute sich das Gemeindeoberhaupt. Lobende Worte kamen auch vom Gauschützenmeister Erich Jungwirth: „Ihr setzt damit nicht nur ein Fundament für das Bauwerk, sondern auch im Verein. Mit den elektronischen Ständen wird auch die Jugend wieder motiviert.“

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Im Jugendraum werde die Möglichkeit zum „Blasrohrschießen“ geschaffen, wo die Kinder schon mal „schnuppern“ können und Interesse am Verein bekommen. Ab zehn Jahren dürfen sie dann „richtig schießen“. „Wir wollen unser Schützendasein nicht beenden, sondern dies mit unserem Neubau am Leben erhalten, besonders für die Jugend“, sagte Georg Müller.

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