Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Stadtrat für derzeitiges Bussystem

Mühldorf. – Der Mühldorfer Stadtrat hat sich für die Fortsetzung des derzeitigen Stadtbussystems ausgesprochen.

Damit bleibt in den nächsten fünf Jahren alles beim Alten. Für das eigentlich für heuer geplante neue System hatte sich nach Angaben von Bürgermeister Michael Hetzl (UM) kein Unternehmer beworben.

Dr. Georg Gafus (Grüne) bedauerte die Entscheidung. Er forderte, die verbleibenden vier Wochen bis zur Verlängerung des jetzigen Vertrags zu nutzen, um das bestehende Konzept im Gespräch mit dem Busunternehmen zu erweitern und zu ergänzen. Er nannte das bisherige Stadtbus-Konzept ein Armutszeugnis und eine Billiglösung. Daniela Schwarz von der Stadtverwaltung wehrte sich gegen diese Aussagen, auch die Verkehrsplaner hielten es wegen vieler Synergieeffekten für „besser als sein Ruf“: Schwarz hält Nachverhandlungen für nicht machbar. „Die Busunternehmen haben derzeit anderes zu tun, als mit uns zu verhandeln.“

Dr. Mathias Kraft (Grüne) forderte die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für den Verkehr in Mühldorf, bei dem Individual- und öffentlicher Verkehr genauso berücksichtigt würden wie Radverkehr oder Carsharing-Modelle. Ziel müsse die Reduzierung des Autoverkehrs sein.

Ulrich Niederschweiberer (CSU) sprach sich wie sein Parteikollege Stefan Lasner für die Verlängerung des bestehenden Systems aus, hielt aber zugleich eine Verbesserung und die Einbindung in ein überregionales Netz des Landkreises für sinnvoll. Sie forderten eine entsprechende Weiterentwicklung in den nächsten fünf Jahren. Hetzl betonte, dass die Stadt die Zeit nutzen werde, um ein gutes Konzept für die Zeit nach 2025 zu entwickeln. hon

Kommentare