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TRINKWASSER BLEIBT IN ÖFFENTLICHER HAND

Stadt will Wasser nicht an Private vergeben – Versorgung Mühldorfs bis 2060 durch Stadtwerke

Wasser für die Stadt: Die Stadtwerke bleiben bis 2060 der Versorger für Mühldorf.
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Wasser für die Stadt: Die Stadtwerke bleiben bis 2060 der Versorger für Mühldorf.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Für die nächsten 40 Jahren sollen die Stadtwerke die Stadt Mühldorf mit Wasser versorgen. Damit wird der Verkauf der Trinkwasserversorung an Private ausgeschlossen.

Mühldorf – Bis 2060 werden die Stadtwerke die Stadt Mühldorf mit Wasser versorgen. Das hat der Stadtrat jetzt beschlossen. Er verlängerte den derzeitigen Konzessionsvertrag um 40 Jahre.

Kämmerer Thomas Greß begründete die lange Laufzeit: „Wir hatten Befürchtungen, dass private Unternehmen in die Wasserversorgung einsteigen wollen“, sagte er vor dem Stadtrat. „Der langlaufende Konzessionvertrag stellt sicher, dass die Wasserversorgung langfristig in öffentlicher Hand bleibt.“

Lange Laufzeit soll Qualität sichern

Kritik kam von Ulrich Niederschweiberer: „40 Jahre ist kein üblicher Zeitrahmen“, sagte der CSU-STadtrat. Trotz der bisherigen guten Zusammenarbeit, wie sie Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner lobte, sei ihm dieser Zeitraum grundsätzlich zu lang.

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Bedenken, dass es sich um einen Verstoß gegen EU-Recht handeln könnte, wies Bürgermeister Michael Hetzl (UM) zurück. Konzessionsverträge dürften so lange laufen, wie sie ausgehandelt seien, da gäbe es keine Einschränkungen.

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Stadtbaumeisterin Weichselgartner wies darauf hin, dass die Wasserversorgung grundsätzlich langfristig angelegt sei und dies der Vertrag widerspiegele. Denn die Stadtwerke sind auch für den Ausbau und vor allem die Instandhaltung des bestehenden Wasserleitungssystems verantwortlich.

Einstimmig für Verlängerung

Die Stadtwerke versorgen im Verbund mit der Mettenheimer Gruppe nicht nur die Stadt sondern auch umliegende Dörfer. Gemeinsam betreibt die Mettenheimer Gruppe auch die Brunnen in Mößling und im Mühldorfer Hart.

Der Stadtrat sprach sich einstimmig für die Verlängerung des Konzessionsvertrags aus.

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