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Stadt baut Kindergarten selbst

Ewiges Ärgernis und der Stadt heuer 40 000 Euro wert: Die Instandsetzung der Aufzüge am Bahnhof.
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Ewiges Ärgernis und der Stadt heuer 40 000 Euro wert: Die Instandsetzung der Aufzüge am Bahnhof.

Auf etwa 16 Millionen Euro beziffert Marianne Zollner die voraussichtlichen Investitionen in diesem Jahr. Der größte Teil dient der Erschließung von neuen Baugebieten.

Mühldorf– Noch ist der Haushalt nicht in trockenen Tüchern, Zollner legt aber jetzt die Vorschläge offen, mit denen sie in die abschließenden Haushaltsberatungen im Stadtrat gehen will. Nach derzeitigen Planungen wird die Stadt in diesem Jahr 16 Millionen Euro für Investitionen ausgeben. Das sagte sie im Interview mit dem Mühldorfer Anzeiger. Die nach Ansicht Zollners hohen Ausgaben resultieren aus einem guten Abschluss des Haushalts 2014 und den höheren Einnahmen heuer. Damit sei das vergangene Jahr mit seiner finanziell schwierigen Ausgangslage überwunden.

Einen großen Teil des Geldes wird die Stadt in die Erschließung neuer Baugebiete stecken. Straßen und Kanal müssen fertig sein, bevor private Bauherren ans Werk gehen können. Einen Teil der Ausgaben erhält die Stadt durch die Berechnung von Erschließungskosten und Kanalgebühren zurück.

Größter Einzelposten wird mit 2,4 Millionen Euro der Bau des Kindergartens in Mühldorf-Nord. Dank der guten finanziellen Ausgangslage sei die Stadt vom ursprünglichen Plan abgewichen, ihn im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zu bauen. Der Kindergarten solle noch heuer fertig werden.

Etwas teurer als bislang bekannt wird der Innkanalsteg, der nicht zuletzt wegen der aufwändigen Anbindung an die Adolph-Kolping-Straße 1,2 Millionen Euro kosten dürfte. Er bleibt nicht die einzige Verkehrsmaßnahme in diesem Jahr, die Zollner dem Stadtrat vorschlagen wird. Straßensanierungen, die Beteiligung am Neubau der Töginger Unterführung oder die Aufrüstung von Ampeln, damit sie behindertengerecht werden, gehören auch in diesen Bereich.

In wieweit sich die großen Streitthemen 2016 im Haushalt niederschlagen werden, ist laut Zollner dagegen noch nicht ganz klar. Sie will jedoch sowohl die Diskussion um das denkmalgeschützte Haus am Stadtplatz vorantreiben, genauso wie das umstrittene Baugebiet in Mößling an der Frixinger Straße. Bei beiden Themen nimmt sie den Stadtrat in die Pflicht, um zu einer Lösung zu kommen. Ihre eigenen Positionen sind weitgehend unverändert: Für den Stadtplatz 58 votiert sie wie bisher für eine Einzelhandelslösung, die Ausweisung des Baugebiets in Mößling hält sie für machbar. Allerdings signalisiert Zollner in dem Interview in beiden Fällen Gesprächsbereitschaft, einen runden Tisch im Fall des Stadtplatzes 58, an dem auch Nichtstadträte sitzen, schließt sie dagegen aus.

Keine Kosten entstehen der Stadt laut Zollner durch die Unterbringung von Flüchtlingen. Mögliche Umbaukosten würden durch Einnahmen gedeckt. Ohne nennenswerte Summe steht auch die Umsetzung der Planungen für die Sportstätten heuer im Haushalt. 2016 gehe es vor allem um die weitere Planung. Zollner betont allerdings, dass sie die größten Brocken TSV-Turnhalle und Fußballplätze in Mühldorf-Nord nicht erst am Ende der Planungen ansetzen, sondern früher angehen will.

Das komplette Interview mit Bürgermeisterin Zollner steht auf der nächsten Seite dieser Ausgabe. hon

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