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Sanierung und Erweiterung

Sportanlage des TuS Engelsberg soll zum Begegnungspark werden

Der Bebauungsplan „Sportanlage“ in Inhausen. Das blaue Feld zeigt das Gebiet, auf dem der TuS Engelsberg sanieren und erweitern will.
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Der Bebauungsplan „Sportanlage“ in Inhausen. Das blaue Feld zeigt das Gebiet, auf dem der TuS Engelsberg sanieren und erweitern will.
  • VonGundi Gillitz
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Der TuS Engelsberg möchte die Sportanlage in Inhausen aufpeppen und zum „Begegnungspark Inhausen“ ausbauen. Dafür arbeiten Sportverein, Gemeinde und Pfarrei eng zusammen; auch um Fördermittel optimal abrufen zu können.

Engelsberg – Im Gemeinderat wurde jetzt einstimmig grünes Licht für die entsprechende Änderung des Bebauungsplanes gegeben.

Derzeit sieht es so aus, dass in Inhausen keine Umkleiden, Duschen sowie Unterstellplätze für die Gerätschaften für die Fußballabteilung vorhanden sind.

Vom TuS Engelsberg, so Bürgermeister Martin Lackner, wurde für die jetzige Sportanlage ein Konzept erarbeiten. Dort wolle man neben den Sanierungsmaßnahmen Räumlichkeiten schaffen für andere Ortsvereine und Gruppierungen wie die Mutter-Kind-Gruppe. Außerdem wolle man einen Aktivbereich mit Bewegungsgeräten schaffen, der zu einem attraktiven Treffpunkt für die Jugend werden kann.

Schulsport im Dorf, Vereinssport in Inhausen

Die Sportanlage in der Dorfmitte werde dann umgenutzt für den Schulsport mit Laufbahn und Sprunggrube. Heißt, so Lackner, Schulsport im Dorf, Vereinssport in Inhausen. Von der Gemeinde wurde sich bereits um Fördermittel bemüht, die Bewerbung beim Bund war erfolgreich und man könne mit einer Förderung von 500 000 Euro rechnen.

Die entsprechenden Anträge werden derzeit in Zusammenarbeit mit dem Tus Engelsberg ausgearbeitet.

Pfarrei gehört das Grundstück

Grundstückseigentümer ist die Pfarrpfründestiftung Engelsberg, die ebenfalls mit in dieses Projekt eingebunden ist.

Der nächste Schritt sei die Bebauungsplanänderung. Die Gemeinde habe sich dazu entschlossen, das Projekt finanziell zu unterstützen, und zwar in verschiedenen Abschnitten. Der Bauabschnitt eins umfasst das Gebäude. Hier ist die Gemeinde zuständig. Sie werde als Bauherr auftreten, damit die Fördermittel in Anspruch genommen werden können. Bauabschnitt zwei ist die Sportanlage. Hier ist der TuS Bauherr; und damit können vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) Fördermittel in Anspruch genommen werden. Bauabschnitt drei sind die Parkplätze. Hier ist wieder die Gemeinde der Bauherr, da es sich um öffentliche Parkflächen handelt. Bauabschnitt vier sind die Gerätschaften des Aktiv-Parks. Hier ist geplant, so Lackner, ein Leader Projekt zu starten, Gespräche dazu laufen bereits.

Gebäude soll bereits 2023 fertig sein

Laut Bundesförderrichtlinien muss der erste Bauabschnitt spätestens Ende 2024 fertiggestellt sein, im Jahr 2026 kann der Verwendungsnachweis erstellt und eingereicht werden. Geplant ist jedoch, das Gebäude bereits im Laufe des Jahres 2023 fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen.

Projekt ist ein hoher finanzieller Kraftakt

Das gesamte Projekt, so Lackner, stellt für den TuS Engelsberg und die Gemeinde einen finanziellen Kraftakt dar. Eine Realisierung des Projektes in diesem Umfang ist nur möglich, wenn entsprechende Eigenleistungen sowie Spenden und Sponsorengelder aus der Bürgerschaft und der Geschäftswelt kommen, so der Bürgermeister weiter.

Das Vorhaben in Inhausen wirkt sich enorm auf die Attraktivität der Gemeinde aus, darin waren sich die Gemeinderäte einig. Deshalb stimmten sie der Änderung des Bebauungsplanes einstimmig zu. Mit diesem Beschluss können das Verfahren und die Planung gestartet werden. Der Beschluss dazu wurde einstimmig gefasst.

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