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Erzählkonzert

Sommerakademie Mühldorf spielt Vivaldis Jahreszeiten

Die Solisten der Jahreszeitenkonzerte (von links): Yao Liang-Chieh (Der Frühling), Leonhard Melcher (Der Herbst), Johann Stötzer (Der Sommer) und Stefan Melcher (Der Winter).Foto Jaensch
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Die Solisten der Jahreszeitenkonzerte (von links): Yao Liang-Chieh (Der Frühling), Leonhard Melcher (Der Herbst), Johann Stötzer (Der Sommer) und Stefan Melcher (Der Winter).Foto Jaensch
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Professor Erich Wolfgang Krüger lässt die einzelnen Stücke von den Musikern vorspielen und erklärt dazu in einer unterhaltsamen Art

Mühldorf/Zangberg - Im 20. Jahr ihres Bestehens glänzte die Sommerakademie Mühldorf wieder mit einem besonderen Konzert. Eigentlich waren es vier Konzerte, die die Dozenten und Schüler nach einwöchigem Lernen zu Gehör brachten.

Jede Jahreszeit in Antonio Vivaldis Musikzyklus ist ein Konzert für sich. Das Besondere daran ist, dass der Komponist vor jedem Satz in einem Sonett auf den Inhalt aufmerksam machte. Und dies nahm Professor Erich Wolfgang Krüger zum Anlass, die Besonderheiten der Musikstücke nicht nur zu erklären. In einer unterhaltenden Art ließ er die Musiker einzelne Stellen eines jeden Satzes vorspielen und verwies auf die entsprechenden Klangfolgen im Violinenorchester. Er nannte schon zu Beginn den Musiknachmittag ein Erzählkonzert. 

15 Künstler auf der Bühne

Es waren meist 15 Künstler auf der Bühne, denn selbst die Schüler sind gut ausgebildete Meister ihres Instrumentes, und Professoren, die die Gelegenheit nutzten, in der Akademie neue Techniken zu üben und zu beherrschen.

Zwei Violoncelli und ein Bass bildeten nicht nur ein Fundament, sie waren Mitgestalter der Eindrücke, die der barocke Künstler Vivaldi musikalisch so eindrucksvoll darstellte. Rund ein Dutzend Streicher auf Geigen, Violas und Bratschen zeigten ein Zusammenspiel, das ohne sichtbares Dirigat traumhaft sicher klappte.

Und so kam es, dass die Geigen tatsächlich so klangen, als zwitscherten Vögel, als bellten Hunde, tanzten Bauern, flohen Tiere vor Jägern, gefroren die Kanäle in Venedig oder es brach und splitterte Eis. Nach jedem Einzelkonzert erklang ein anhaltender Beifall. Der Musiknachmittag dauerte über zwei Stunden.

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