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Diese Veränderungen sind geplant

„Innenstadt nach Corona beleben“: So will Mühldorf die Mitte des Stadtplatzes umgestalten

Heute Parkplätze, künftig Ruhezonen: Die Mitte des Mühldorfer Stadtplatzes soll neu gestaltet werden.
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Die Mitte des Mühldorfer Stadtplatzes soll neu gestaltet werden.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Menschen sollen sich künftig auf dem Mühldorfer Stadtplatz wohner fühlen. Deshalb wird ein Teil neu gestaltet. Das ist geplant.

Mühldorf – Bänke und Blumen rein, Parkplätze raus: Die Stadt will den Mittelstreifen des Stadtplatzes aufwerten. Das hat der Bauausschuss jetzt beschlossen. Die sogenannte Möblierung des Stadtplatzes wird stark von der Regierung von Oberbayern gefördert.

Künftig elf Stellplätze weniger

Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner stellte die Pläne vor, die zeigen, wie der Mittelstreifen zwischen dem Hotel Hetzl und der E-Lade-Säule künftig aussehen soll. Ziel ist es laut Weichselgartner, statt Parkplätzen eine Fläche zum Verweilen zu schaffen. Im Zentrum der Planung stehen neue Bänke, dazu kommen Blumen, Sträucher und Kunstwerke.

Der Bereich soll mit dem roten Pflaster gestaltet werden, das unter den Arkaden verwendet wird. Weichselgartner betonte, dass dadurch 19 Parkplätze wegfallen werden, dafür würden am Straßenrand acht neue geschaffen. „Die Regierung von Oberbayern hat das Konzept für gut befunden“, berichtete sie.

Die Mitte des Mühldorfer Stadtplatzes soll künftig nicht mehr parkenden Autos, sondern Menschen dienen, die Entspannung suchen. Deshalb will die Stadt dort zusätzliche Bäume pflanzen und Bänke aufstellen.

Stadträte wollen mehr Bäume

„Die bestehenden Bäume bleiben selbstverständlich erhalten, es wird einen zusätzlichen Baum geben“. sagte sie. Ziel sei es, ein einheitliches Bild zu schaffen. Radständer und Pavillon sind weiter vorgesehen, die Schaukästen würden verschoben. „Innenstädte sollten nach Corona eine Belebung erfahren“, begründete Weichselgartner die Maßnahme. Der Umbau soll im Herbst beginnen und zum Großteil noch heuer fertig werden

Als einen ersten Schritt, um den Stadtplatz attraktiver zu machen, bezeichnete Karin Zieglgänsberger (UM) die Planung. Sie wünschte sich vor allem mehr Bäume als bisher vorgesehen, unter denen die Leute im Schatten sitzen können. Dieser Forderung stimmten mehrere Bauausschuss-Mitglieder zu. Als langfristiges Ziel nannten Dr. Georg Gafus (Grüne) und Oskar Stoiber (CSU) einen autofreien Stadtplatz, die Möblierung sei ein erster Schritt dahin.

Kosten von knapp 400 000 Euro

Auf 390 000 Euro bezifferte Bürgermeister Michael Hetzl (UM) die Kosten für den Umbau, 312 000 Euro werde die Regierung als Zuschuss geben. „Wir erhalten einen hohen Satz an Fördergeldern“, sagte Hetzl.

Nach dem einstimmigen Beschluss können die konkreten Planungen weitergehen, sodass die Arbeiten noch heuer beginnen sollen. Stadtbaumeisterin Weichselgartner rechnet damit, dass die neue Ruhezone 2023 fertig wird.

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