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EINE DER LETZTEN IHRER ART

Mit „Mit Nikolaus ans Land“ ging Mühldorf in den Gästebrief 2021 der Erzdiözese München und Freising ein

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Unter der rätselhaften Überschrift „Mit Nikolaus ans Land“ kam Mühldorf in den Gästebrief 2021 der Erzdiözese München und Freising.

Mühldorf – Auf der Doppelseite 28/29 ragt links der Turm von St. Nikolaus in die Höhe. Der Heilige war, so wird in einem Text erinnert, nicht nur Patron der Kinder, sondern auch der Schiffsleute. Als deren Holzboote auf dem Inn ins Schlingern gerieten, sei es höchste Zeit für einen Hilferuf an ihren Schutzpatron gewesen, dem nicht von ungefähr etliche weitere Kirchen am Inn gewidmet seien. Mühldorf wird als ein „besonders wichtiger Umschlagplatz für das transportierte Salz“ in Erinnerung gebracht. So sei es hier zu einem der „schönsten oberbayerischen Stadtplätze“ gekommen.

Die Eisenbahn habe als Transporteur dem Inn den Rang abgelaufen. Doch könnten Mühldorf-Besucher noch heute ein Überbleibsel historisch belegter Beförderungspraktiken zu Wasser nacherleben: „In der Mühldorfer Innstraße legt an den Wochenenden und Feiertagen von Karfreitag bis zum Kirchweihsonntag im Herbst eine der letzten noch existierenden Fähren über den Inn ab.“

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Der Gästebrief liegt in allen Kirchen der Erzdiözese auf. Vom ehemals Salzburger fürsterzbischöflichen Laufen bis zum Riesenrad im Werksviertel des Münchner Ostens wird mehrmals Station gemacht, so etwa auf dem Petersberg bei Flintsbach, an der „schlanken und stolzen Fassade der Barockkirche“ von Erharting oder am Anwesen von Ulrich Grams in Obermenzing, das sein selbst geschnitztes Fassaden-“Arma-Christi“-Kreuz schmückt.

Eine Karte der Erzdiözese, ein Münchner Stadtplan mit 25 Kirchen sind nicht die einzigen Zugaben des illustrierten, in vielerlei Weise nützlichen Heftes. Es ist gratis erhältlich. Eigentlich in jeder Kirche der Erzdiözese. (re)

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